Akademische Denkreden

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éditeur non identifié, 1866 - Germany - 619 pages
 

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Popular passages

Page 380 - Es ist der nackte, schneidende Verstand, der die Natur, die immer unfaßlich und in allen ihren Punkten ehrwürdig und unergründlich ist, schamlos ausgemessen haben will, und, mit einer Frechheit die ich nicht begreife, seine Formeln, die oft nur leere Worte und immer nur enge Begriffe sind, zu ihrem Maßstabe macht.
Page 416 - Kritische Untersuchungen über die historische Entwicklung der geographischen Kenntnisse von der Neuen Welt und die Fortschritte der nautischen Astronomie in dem 15.
Page 380 - Kurz, mir scheint er für seinen Gegenstand ein viel zu grobes Organ und dabei ein viel zu beschränkter Verstandesmensch zu sein. Er hat keine Einbildungskraft; und so fehlt ihm nach meinem Urteil das notwendigste Vermögen zu seiner Wissenschaft — denn die Natur muß angeschaut und empfunden werden, in ihren einzelnsten Erscheinungen, wie in ihren höchsten Gesetzen.
Page 494 - Wahrheiten, welche hier niedergelegt waren, folgten die ^Untersuchungen über die Entwicklungsgesetze der organischen Welt während der Bildungszeit unserer Erdoberfläche...
Page 184 - Ueber die Verhältnisse der organischen Kräfte unter einander in der Reihe der verschiedenen Organisationen, die Gesetze und Folgen dieser Verhältnisse.
Page 381 - Nerven habe ich zwar nicht gelesen, und kenne ihn nur aus dem Gespräch. Aber gesetzt, daß es ihm auch an Einbildungskraft fehlt, um die Natur zu empfinden, so kann er doch, däucht mich, für die Wissenschaft vieles leisten. Sein Bestreben, alles zu messen und zu anatomiren, gehört zur scharfen Beobachtung, und ohne diese gibt es keine brauchbaren Materialien für den Naturforscher.
Page 529 - Bemerkungen über die Führung von botanischen Gärten, welche zum öffentlichen Unterrichte bestimmt sind.
Page 396 - Der Inbegriff von Erfahrungskenntnissen und eine in allen ihren Theilen ausgebildete Philosophie der Natur (falls eine solche Ausbildung je zu erreichen ist) können nicht in Widerspruch treten, wenn die Philosophie der Natur, ihrem Versprechen gemäß, das vernunftmäßige Begreifen der wirklichen Erscheinungen im Weltall ist.
Page 501 - Secunden-Pendels und machte viele Beobachtungen am südlichen Fixsternhimmel. Diese sind theils im Kataloge von Brisbane, theils in dem von ihm selbst 1832 zu Hamburg herausgegebenem enthalten. 1830 war er nach Hamburg zurückgekehrt, das Directorium der Navigations-Schule von Neuem zu übernehmen. Sein biederes Seemanns-Wesen, sein ebenso wohlwollender und geduldiger als energischer Charakter, die Klarheit seiner Unterrichtsmethode erwarb jener Anstalt seltenes Ansehen und eine in Deutschland noch...
Page 392 - Was mir an Strauß gar nicht gefallen hat, ist der naturhistorische Leichtsinn, mit dem er in Entstehung des Organischen aus dem Unorganischen, ja in Bildung des Menschen aus chaldmschem Urschlamme keine Schwierigkeit sindet.

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