Akrobatik – „Zug und Gegenzug": Methodische Erarbeitung der „Stuhl-Varianten“ und Anwendung in gelenkter Freiarbeit

Front Cover
GRIN Verlag, Jan 29, 2010 - Sports & Recreation - 15 pages
0 Reviews
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, Note: 2, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Erweiterung der Bewegungserfahrung im Turnen ist besonders in der Unterstufe wichtig, da sich die Schülerinnen, wenn die Grundlagen nicht frühzeitig gelegt werden, mit wachsendem Alter und dementsprechenden körperlichen Veränderungen, nur noch schwer zu turnerischen Leistungen motivieren lassen und mit Schwierigkeiten beim Erlernen neuer Elemente zu kämpfen haben. Die Akrobatik, als ein für die Schülerinnen neues Stoffgebiet, hat für die Schülerinnen häufig einen höheren Aufforderungscharakter als das klassische Turnen. Die Bandbreite der möglichen inhaltlichen Orientierung bei akrobatischen Bewegungsarrangements reicht dabei von der Schulung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten (z.B. im Bezug auf Körperspannung) bis hin zur verbesserten Körperbeherrschung in Auseinandersetzung mit den physikalischen Grenzen. Das Spiel mit dem Gleichgewicht und der Schwerkraft sowie die Entwicklung einer realistischen Selbsteinschätzung können weitere wichtige Erfahrungen bieten. Akrobatik bedeutet zudem als Team mit bestimmter Rollenverteilung zu agieren und zu funktionieren und stellt somit besondere Forderungen an kommunikative und kooperative Kompetenzen der Schülerinnen. Zudem hat das Thema einen hohen Aufforderungscharakter und bietet den Schülerinnen die Möglichkeit auch mit grundlegenden motorischen Fähigkeiten Erfolgserlebnisse im Sport zu haben. Das sportliche ,,Gegeneinander" wird dabei fast vollständig zu einem produktiven ,,Miteinander", in dem die Schülerinnen je nach physischer Voraussetzung ihre Rolle finden und erfolgreich ausfüllen können.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Bibliographic information