Akteure der Landnutzungsplanung und ihre Interessen - Das Projekt: "Bosque Seco-Bäume statt Kakteen"

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GRIN Verlag, Jun 8, 2007 - Science - 27 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Universität Potsdam, 5 Literaturquellen, 6 Internetquellen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die zunehmende Verarmung großer Bevölkerungsgruppen bei gleichzeitig steigender Einwohnerzahl speziell in den Entwicklungsländern, sind auch deren Lebensgrundlagen ernsthaft bedroht, da mit wachsender Bevölkerung auch der Nutzungsdruck auf die Ressource Boden zunimmt. Traditionelle Nutzungsformen und Verfahren im Umgang mit Flora, Fauna und Boden haben sich zu gravierenden Risiken entwickelt. Bereits in den 60er und 70er Jahren begann angesichts von Ressourcenverknappung und Übernutzung die Suche nach wirksamen Planungsansätzen für das Management natürlicher Ressourcen. In den 80er Jahren traten zunehmend partizipative Planungsansätze an die Stelle einer stark technisch ausgerichteten Top-down-Planung. Landnutzungsplanung (LNP) nimmt, wie ihre häufige Erwähnung in der 1992 auf der Umweltkonferenz von Rio de Janeiro von mehr als 170 Staaten verabschiedeten Agenda 21 zeigt, eine zentrale Rolle im Management natürlicher Ressourcen ein. Sie ermöglicht Interessenausgleich und Konfliktregelung bei konkurrierenden Nutzungsansprüchen und -konflikten, um dadurch zu ressourcenschonenden Nutzungsvereinbarungen zu gelangen. Bezugnehmend auf das Referat zum Thema: „Akteure der Landnutzungsplanung und ihre Interessen“, befasst sich die vorliegende Arbeit zunächst mit der Begriffsbestimmung der Landnutzungsplanung im Kontext vergleichbarer Planungsverfahren. Im weiteren Verlauf werden wichtige Aufgaben, Ziele und Forderungen an eine partizipative Landnutzungsplanung in Entwicklungsländern benannt. Der zweite Teil der Arbeit charakterisiert die einzelnen Akteursgruppen und verdeutlicht ihre individuellen Aufgabenbereiche und Interessenlagen. Anhand des Projektes: „Bosque Seco - Bäume statt Kakteen“, welches das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Kooperation mit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie regionalen Planungsbehörden in der Dominikanischen Republik durchführte, wird im abschließenden Teil der Arbeit die erfolgreiche Umsetzung einer partizipativen Vorgehensweise in der Landnutzungsplanung skizziert.
 

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2.1 Einordnung 3.5 Die Betroffenen 3.7 Die Moderatoren 4.2 Projektziel AGILNP Akteur partizipativer LNP Akteure des Planungsprozesses aktiv Arbeitsgruppe Ellenberg Bauleitplanung Bäume statt Kakteen Bewohner bilateralen Zusammenarbeit Campesinos Dezentrale Dominikanischen Republik dörflicher und kommunaler Durchführung Entwicklung Entwicklungsländern erfolgreiche Eschborn et.al Evaluierung und vorläufige Fachkräften Fachplanungen Flächeneinheiten Flächennutzungsplanung Förderation FEPROBOSUR gemeinsame Gesellschaft für technische Grund häufig Humboldt-Universität zu Berlin INDESUR Industrieländern Institutionen integrale Bestandteil Interessen Interessenverbände und Meinungsbildner Köhler und Kleinbauern konkrete Land Use Planning ländlichen Raum Landnut Landschaftsplanung lokale Bevölkerung lokaler Ebene meist Motivation nachhaltige Entwicklung nachhaltige Waldwirtschaft nachhaltigen Bewirt Nationale Waldprogramme NGOs notwendig Nutzung Nutzungsformen Organisationen Partizipative Landnutzungsplanung Planungsansätze Planungsebenen Planungssystem Planungsvorhaben Potentialanalyse Projekt Bosque Seco Projektdesign und Finanzierung Rahmen Raumplanung regionaler Ebene Regionalplanung Rio de Janeiro Sektorbehörden Selbsthilfegruppen sollen sowie sozial staatlichen Stärkung Strategien Südwesten der Dominikanischen technische Zusammenarbeit GTZ Top-down Trockenwald TU Berlin Unterstützung Vereinten Nationen Vertreter Waldes WEHR weiteren wirtschaftlichen Zielgruppe zitiert in AMLER zungsplanung

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