Akteursrollen in der Medienindustrie

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GRIN Verlag, Feb 22, 2004 - Business & Economics - 25 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: Gut, Universität Salzburg (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Ökonomische Aspekte des Medienkonsums, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit den vier wichtigsten Akteuren der Medienindustrie: Produzent, Staat, Werbewirtschaft und Konsument. Zunächst dazu aber einige theoretische und methodologische Überlegungen. Basierend auf einer Literaturanalyse werde ich im ersten Teil des Textes den Stellenwert der Medienindustrie innerhalb unseres gesamtgesellschaftlichen Systems problematisieren. Dabei gehe ich nach Ottfried Jarren (1996, 79ff) davon aus, dass Medien selbst einen entscheidenden gesellschaftlichen Akteur darstellen, dessen Rolle und Stellung und somit dessen Macht und Einfluss sich in den letzten Jahrzehnten massiv gewandelt haben. Wenn man mit Stephan Ruß-Mohl (1997, 93ff) argumentiert, so stellt sich in einem nächsten Schritt die Frage, wer den nun dieses Mediensystem steuert? Oder steuert sich dieses gar von selbst? Eine mögliche Ahnung davon, welche Akteure tatsächlich an der Produktion von medial aufbereiteter Information beteiligt sind liefert dann der amerikanische Kommunikationswissenschaftler Joseph Turow (1992) im dritten Kapitel des ersten Teils. Dabei legt er weniger Wert auf die ökonomische Position der einzelnen Akteure sondern bezieht sich eher auf deren Möglichkeiten auf Macht- und Einflussnahme innerhalb des Mediensystems. Insgesamt definiert Turow 13 Akteursrollen. Turows Rollenschema bildet gemeinsam mit einigen Überlegungen zum Paradigma der neuen Institutionenökonomik auch die Überleitung zum zweiten Teil der Arbeit: den vier wichtigsten Akteuren der Medienindustrie nach Kiefer (2001, 192ff): Produzent, Staat, Werbewirtschaft und Konsument. Ziel der Arbeit ist es, einerseits das ökonomische Gewicht der einzelnen Akteure innerhalb des Mediensystems zu beurteilen, andererseits die gesellschaftlichen Auswirkungen der einzelnen Rollenverständnisse vor der Annahme zu analysieren, das Mediensystem als Ganzes sei ein entscheidender Akteur innerhalb unseres Gesellschaftssystems.

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