Albert Henry Munsell

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GRIN Verlag, 2007 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1, Staatliche Hochschule fur Gestaltung Karlsruhe (Kunswissenschaft), Veranstaltung: Farben, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Munsells Farbsystem, Abstract: Die Grundprobleme der Farbraume vor Munsell kann man wie folgt beschreiben: zum einen versuchte man hauptsachlich Farbproben nach einem logischen Plan zu organisieren, also mit einer rein wissenschaftlich-logischen Methodik Farbraume zu entwerfen, die meist in symmetrische, geometrisch klare Formen gepresst wurden. In diesen Systemen wurde nur selten, bzw. ansatzweise der empfundenen Affinitat der Farben Rechnung getragen. Zum anderen gab es abhangig vom jeweiligen Farbsystem individuelle Farbbezeichnungen, die stark variieren konnten je nach Farbempfindung des einzelnen Menschen. Es gab also keinerlei ubergreifende Farbklassifikation, die eine allgemeine Kommunikationsbasis hatte darstellen konnen. Diesen Problemen hat als erster Munsell Abhilfe geschafft, wohl auch aus rein personlichen Uberlegungen und Schwierigkeiten heraus, die er als Kunstler und Kunstlehrer mit diesem Ist-Zustand gehabt haben musste. Er entwickelte ein System, welches hauptsachlich auf der "empfindungsmassigen Gleichabstandigkeit" der Farben beruht. Er versuchte, in visuell gleichen Schritten (die er mit seinen eigenen Augen begutachtete und aussuchte) den jeweiligen Attributen der Farbe Rechnung zu tragen. Zum anderen wollte er auch einen rationalen Weg finden, Farben zu beschreiben, also eine klare dezimale Notierung einfuhren, um nicht mehr mit den willkurlich gewahlten verschiedenen Farbnamen operieren zu mussen. Die folgende Arbeit beschaftigt sich mit der Problematik von Farbraumen vor und nach Munsell und wie sein spezifisches Farbsystem aussieht und eingesetzt werden kann."

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