Archiv für klinische und experimentelle Ophthalmologie, Volume 36, Issue 2

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1890
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Page 46 - Die Wundsondirung mit dem Magneten (1) ist immer sofort nach dem Eintreffen des Kranken zu machen. Der typische Meridionalschnitt (2) kann entweder sofort oder später oder ganz spät (primär, secundär oder tertiär) verrichtet werden, während die Ersatzoperationen (3 und 4) nur spät nach der Verletzung in Frage kommen. Primär ist die typische Operation, ehe es zur Reizung durch den eingedrungenen Fremdkörper gekommen, dh innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Eindringen eines kleinen Splitters....
Page 177 - Mnskelquerschnitte der beiden in- oder externi, auf deren Elasticität; zu einem kleineren von der Form der Orbitae, der Lage der Bulbi, Sehnerven und sonstigen Theile in ihnen. •2. In der überwiegend grössten Zahl der Fälle beruht das concomitirende Schielen allein oder grösstentheils auf einer lebendigen Thätigkeit der bei der Bewegung der Augen in Betracht kommenden Theile. In Bezug auf diese Fälle, in denen das Schielen in tiefer Narcose ganz oder zu einem grossen Theil verschwindet,...
Page 14 - Optikusatrophie untersucht und folgendes gefunden : 1) Alle benutzten Farben erschienen dem kranken Auge minder gesättigt, dh viel weisslicher bezw. graulicher als dem gesunden. 2) Gelb und Blau erschienen gelb und blau, erlitten also keine merkliche Aenderung ihres Tones, wurden aber viel weniger gesättigt gesehen. 3) Ein dem Urgrön und Urrot nahestehendes nicht allzu gesättigtes Grün und Rot erschienen dem kranken Auge farblos.
Page 16 - Auge war also nahezu rothgrflnblind und hatte einen sehr geschwächten Blaugelbsinn. Den Spectralfarben gegenüber verhielt sich das kranke Auge ganz analog; alle erschienen viel weniger gesättigt und die Röthe trat in den bezüglichen Farben viel mehr zurück als deren Bläue oder Gilbe. — Die Farbengrenzen im Gesichtsfelde waren eingeschränkt, aber für Gelb und Blau sowie für Both und Grün gleich.
Page 121 - ... richtig von einander unterscheiden; es war mir aber bei keiner Beleuchtung möglich, die Sectorabschnitte auch nur um wenige mm weiter vom Centrum abzurücken, ohne Fehler im Erkennen der Ringe zu machen. Die obere Grenze ist das Resultat der Beobachtungen nur zweier Tage und kann nicht Anspruch darauf machen, auf mehr als 50 mk nach oben und unten genau zu sein. 1000 mk entsprechen einer Beleuchtung, wie man sie Mittags im April unmittelbar an einem grossen, sonnenbeschienenen Fenster, jedoch...
Page 177 - Eine mangelhafte Innervation der Adduction, meist aus centralen Ursachen, kann Parallelschielen oder ungenügende Convergenz bedingen. 2) Die Innervation, soweit sie zur Fusion der Bilder beider Augen dient, kann Schielen, zu dem sonst die Bedingungen gegeben sind, innerhalb bestimmter Grenzen unterdrücken.
Page 177 - ... sonstigen Theile in ihnen. •2. In der überwiegend grössten Zahl der Fälle beruht das concomitirende Schielen allein oder grösstentheils auf einer lebendigen Thätigkeit der bei der Bewegung der Augen in Betracht kommenden Theile. In Bezug auf diese Fälle, in denen das Schielen in tiefer Narcose ganz oder zu einem grossen Theil verschwindet, ist zu fragen: Welchen Antheil hat an den anomalen Stellungen und Bewegungen eines Auges a) die Innervation, b) die Beschaffenheit der dieser Innervation...
Page 188 - Eine vor dem Linsenäquator mit diesem parallel verlaufende Zone nimmt einen, wenn auch weniger bedeutenden Nährstrom auf. 4) Der hintere Linsenpol nimmt gleichfalls einen Nährstrom auf, der aber geringer wie die ante- und postäquatoriellen Strömungen zu sein scheint. 5) Am vorderen Linsenpol scheint ein Zufluss von Nährsubstanz nicht zu erfolgen. 6) Der Linsenäquator selbst nimmt keinen eigenen Strom auf, ist in seiner Ernährung vielmehr auf die vor und hinter ihm eintretenden Ströme angewiesen.
Page 57 - Mit — 20"s. 3 — 80" c. -> Sn. XXX : 15'. Nur selten kommt es vor, dass wir gezwungen sind, dasselbe Auge dreimal hintereinander, in kurzen Zwischenräumen, vom Untergang zu retten.

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