Alemannische Wanderungen, Volume 1

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Cotta, 1867 - 170 pages
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Popular passages

Page 80 - Äther doch auch angeschauet und fromm, wie die Alten, die göttlicherzognen freudigen Dichter ziehn freudig das Land wir hinauf. Groß ist das Werden umher. Dort von den äußersten Bergen stammen der Jünglinge viel, steigen die Hügel herab. Quellen rauschen von dort und hundert geschäftige Bäche, kommen bei Tag und Nacht nieder und bauen das Land.
Page 80 - Bergen Stammen der Jünglinge viel, steigen die Hügel herab. Quellen rauschen von dort und hundert geschäftige Bäche, Kommen bei Tag und Nacht nieder und bauen das Land. Aber der Meister pflügt die Mitte des Landes, die Furchen Ziehet der Neckarstrom, ziehet den Segen herab.
Page 137 - Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau, die Mutter der Kinder, und herrschet weise im häuslichen Kreise, und lehret die Mädchen und wehret den Knaben, und reget ohn...
Page 46 - Schickt sich der Storch zum siebtenmal zur Reise, So neut sich dort der Nachbarn Grenzbegang: In Forst und Iagd gilt's, Zweiungen zu einen Und neu die Mark zu zeichnen und zu steinen. Kein steinern Pflaster, drauf die Römer zogen, Wie es mein Aug' im heil'gen Land erschaut, Mit Meilenzeigern, Wasserleitungbogen, Mit Grabdenkmalen, Brücken reich umbaut — Ein deutscher Bergpfad ist's!
Page 47 - Der Rennstieg ist's: die alte Landesscheide, Die von der Werra bis zur Saale rennt Und Recht und Sitte, Wildbann und Gejaide Der Thüringer von dem der Franken trennt. Du sprichst mit Fug, steigst du auf jenem Raine: Hie rechts, hie links! hie Deutschlands Süd, dort Nord . . Wenn hie der Schnee schmilzt, strömt sein Guß zum Maine, Was dort zu...
Page xvi - Silbergefäße in Form von Meilensäulen, auf denen die vollständige Reiseroute von Gades nach Rom mit Angabe aller Stationen und Entfernungen eingravirt war.^ Offenbar haben diese, aus verschiedenen Zeiten herrührenden Gefäße Spaniern gehört, die in den Bädern von Vicarello Heilung suchten, und nach antiker Sitte die heilende Quelle durch eine fromme Gabe ehren wollten.
Page 47 - Nennstieg ist's: die alte Landesscheide, Die von der Werra bis zur Saale rennt Und Recht und Sitte, Wildbann und Gejaide , Der Thüringer von dem der Franken trennt. , Du sprichst mit Fug, steigst du auf jenem Raine: 25 Hie rechts, hie links!
Page 77 - Bursche; sieh da schreit er Hoch oben, und ein andrer am Gehänge Des Berges kletternd giebt das Liedlein weiter. Vom Strom herauf ertönen die Gesänge Des Wanderers, des Schiffers spottend heiter; Dem faulen Bauern gelten ihre Lieder, Und Strom und Fels und Waldung hallt sie wieder. Und hoch herab, vom steilen Fels getragen, Schaun stolze Villen auf die blauen Wogen. Wer möchte diese Pracht zu schildern wagen. Die Formen all, die Säulen und die Bogen.
Page 130 - Drei Tage will ich dir Zeit lassen«, sprach es, »wenn du bis dahin meinen Namen weißt, so sollst du dein Kind behalten.« Nun besann sich die Königin die ganze Nacht über auf alle Namen, die sie jemals gehört hatte, und schickte einen Boten über Land, der sollte sich erkundigen weit und breit, was es sonst noch für Namen gäbe. Als am...
Page 46 - ... jener Harzduft, der die Seele nähret. Wir trabten aus — getreue Waldespfleger, Die Henneberger, die des Abts von Fuld Und andre mehr, bestandne Meisterjäger, Wie sie berief verschiedner Landherrn Huld. Auf Bergesscheiteln läuft ein alt Geleise, Oft ganz verdeckt vom Farrnkrautüberschwang; — Schickt sich der Storch zum siebtenmal zur Reise, So neut sich dort der Nachbarn Grenzbegang: In Forst und Iagd gilt's, Zweiungen zu einen Und neu die Mark zu zeichnen und zu steinen. Kein steinern...

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