Alexander Skrjabin und seine Musik: Grenzüberschreitungen eines prometheischen Geistes

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BoD – Books on Demand, 2005 - Composers - 421 pages
Der russische Komponist Alexander Skrjabin war eine der zentralen Gestalten des Umbruchs vom 19. zum 20. Jahrhundert - und ist gleichwohl noch zu entdecken. Skrjabin begann kompositorisch in treuer Chopin-Nachfolge und schritt konsequent bis zur Atonalitat. Als Denker ging er vom Idealismus aus und landete bei kuhnen, die Grenze zum Wahnsinn streifenden Welterlosungs-Konzepten. Seine Klavier- und Orchesterwerke sind gepragt von einem unbedingten Willen zum Ausdruck, der alle Konventionen hinter sich lasst. Seine unvollendeten multimedialen Projekte waren ihrer Zeit lange voraus und sind zum Teil bis heute nicht eingelost. Die 424 Seiten starke Skrjabin-Monografie von Sigfried Schibli hat das Phanomen Skrjabin zum ersten Mal in deutscher Sprache umfassend ausgelotet. Als das Buch 1983 erschienen war, schrieb H.H. Stuckenschmidt, Schiblis Verbindung von musikalischer, philosophischer und biographischer Analyse trage die Aura der Endgultigkeit." Jetzt ist das Standardwerk endlich wieder in einer unveranderten Neuauflage erhaltlich.
 

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Contents

Einleitung
7
das Gesicht einer Karriere
13
Mitrofan Beljajew
48
Brotberuf oder Berufung? Skrjabin als Lehrer
69
Der Stil der reifen Klavierwerke
77
Kussewitzki und das Klavierkonzert
92
Interpretationsprobleme des Klavierwerks
104
Komponieren um 1900
113
Typische Charaktere in der Musik Skrjabins
246
Philosophischer Habitus
265
Der Weg zur Philosophie des Ich bin Gott
280
Skrjabin und Nietzsche
294
Die Rolle der Theosophie
303
Skrjabin und die russische Renaissance
315
Das Mysterium und seine Zurücknahme
332
Psychologische Aspekte
350

Stichworte zur Harmonik Skrjabins
130
Takt und Rhythmus
153
Metamorphose der Sonate
166
Der Durchbruch zum Orchester und das Problem der Sinfonie
207
Zwei Dichtungen Skrjabins
367
Zeittafel
399
Werkverzeichnis
412
Copyright

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