Allgemeine Kunstgeschichte, Volume 3

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Velhagen & Klasing, 1903 - Art
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Page 610 - zur Natur in aller Einfalt des Herzens zurückkehren und bei ihr hartnäckig und getreulich ausharren, nur mit dem einen Gedanken, ihre Bedeutung zu ergründen, ihre Lehren sich zu wiederholen, ohne die kleinste Kleinigkeit zu vernachlässigen, nichts gering zu achten, ohne einzelne Stücke herauszugreifen".
Page 658 - Márchese (1789 — 1858), der viele Bildnisse und dekorative Statuen, auch einen sitzenden Goethe für Frankfurt geschaffen hat und seinen Höhepunkt im Grabmal des Grafen Philibert Emanuel von Savoyen in Turin erreichte. Nur Lorenzo Bartoiini (1777 bis 1850) hielt sich von Canovas Einfluß frei.
Page 617 - Schatten sprach's, der andre faßte Sich kaum vor Weinen und mir schwand der Sinn Vor Mitleid, daß ich wie im Tod erblaßte; Und wie ein Leichnam hiufällt, siel ich hin.
Page iii - Kunstgeschichte des Barock, Rokoko und der Neuzeit. Die Kunst im Zeitalter des Barockstils, von Max Gg.
Page 532 - Hier sehen wir Menschen vor uns und eine Wirklichkeit, die bis an die Illusion reicht", schrieb der junge Jakob Burckhardt.
Page 427 - Republik: ,Um die Energie eines Volkes zu malen, welches die Freiheit des Menschengeschlechtes proklamiert hat, indem es seine Ketten zerriß, bedarf es stolzer Farben, eines markigen Stils, eines kühnen Pinsels und eines vulkanischen Genies.
Page 516 - Künstler sucht darzustellen in aller Sichtbarkeit der Menschen Lust und Leid und Seligkeit, der Menschen Schwachheit und Torheit, in allem des großen Gottes Gut
Page 658 - Kühnheit der Auffassung und Gruppierung seinen Platz in der Loggia dei Lanzi zu Florenz als Gegenstück zu Giovanni Bolognas Raub der Proserpina wohl verdient (Abb.
Page 538 - Dienstverhältnis, in dem der bildende Künstler zu allen möglichen Gebieten menschlichen Empfindens, Denkens und Handelns steht, er machte die Kunst zu einem ganz unzweideutigen Ausdruck sichtbarer Wirklichkeit und stellte sie damit als etwas Selbständiges, sich selbst Genügendes neben die anderen großen Betätigungsarten des menschlichen Geistes. Ob er in diesem Bestreben je Nadifolge finden wird, wer kann das wissen?
Page 538 - Große bildende Künstler haben sich in gleichem Sinn geäußert. So soll der Bildhauer Fritz Schaper „die richtige Idee zu einem Kunstwerk" als ein „Geschenk", eine „plötzliche Erleuchtung" bezeichnet haben 1, und der Maler A. Feuerbach sagt in seinem Vermächtnis ganz schlicht: „Ich habe nie gedacht, daß man Kompositionen machen kann, die einem nicht von selbst einfallen".

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