Allgemeine kritische geschichte der religionen, Volume 2

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Helwing, 1807 - Religions
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Page 502 - Alsdann lässt er sich neben dem Eingange des Hauses durch einen seiner Lehrjünger mit einem Riemen den Kopf zwischen die Beine und die Hände auf den Rücken binden, alle Lampen im Hause auslöschen und die Fenster behängen. Denn niemand...
Page 16 - Die Fischer- und Jägervölker in Amerika, Sibirien und Afrika opfern etwas von der erlangten Beute den Göttern oder den Geistern der getödteten Thiere; aber sie opfern gewöhnlich nur in der Noth, so auf gefahrvollen Wegen und Strömen ganze Thiere. Die Kamtschadalen bringen den Göttern ge•wöhnlich von gefangenen Fischen nur die Köpfe und Schwänze, welche sie selbst nicht geniessen.* Die alten Slaven warfen nur die schlechtesten Theile der Opferthiere ins Feuer. Das Beste verzehrten sie...
Page 5 - Kasten opfern den Göttern der Regel nach keine andere, als vegetabilische Speisen. Allein wir werden bald sehen, dass selbst diese Fleischhasser in manchen Fällen den Göttern nicht nur Thiere, sondern sogar Menschen opfern. Man kann viel eher Völker nennen, die den Göttern blos animalische Speisen vorsetzten, als man solche anführen kann, welche nie blutige Opfer gebracht hätten
Page 102 - Es waren höchst natürliche Gedanken , dass man vor den Göttern eben so rein und sauber erscheinen müsse als vor den Königen und Fürsten: dass also alle, die an ihrem Leibe oder an ihren Kleidern etwas unreines hätten , nicht •würdig seyen , sich den Bildnissen , Tempeln und Altären der Götter zu nähern.
Page 768 - Ta, pferen und Fleißigen unter einem glücklichen, die Feigen und Trägen unter einem unglücklichen Volke wieder aufleben würden ^). Aehnliche Begriffe hegen die Einwohner von Otaheile und den üon.
Page 13 - Taback, und andere balsamische Kräuter darbringen ^). Die Griechen und Römer opferten den Göttern in älteren Zeiten entweder Bündel von Eisenkraut ^) , oder Zweige und Früchte von Lorbeeren und...
Page vii - Gcsichtspunct, aus welchem man eine jede einzelne Religion , einen jeden einzelnen Zweig des Gottesdienstes oder Götterdienstes zu betrachten habe.
Page 82 - Mitte durch, um die Götter zu besänftigen oder zu bewegen, dass sie den übrigen nicht schaden wollen. In Laos baut man sogar den Göttern keinen Tempel, ohne die zuerst Vorübergehenden in die Fundamente zu legen und dadurch den Grund und Boden gleichsam zu heiligen". „Unter manchen Negervölkern opfert man noch jetzt viele Hunderte und Tausende von Gefangenen in dem Wahn, dass man durch solche Opfer am sichersten sich die Gnade der Götter und dadurch den Sieg über die Feinde verschaffen könne....
Page 614 - Träume; nichts ist ihnen so theuer, was sie nicht aufopferten, nichts so schwer, was sie nicht dulden oder wagen , wenn sie durch einen Traum dazu aufgefordert werden, in der Ueberzeugung, dass Ungehorsam gegen die Warnungen der Götter in Träumen unvermeidlichen Tod nach sich ziehe1).
Page 445 - Georgier mag. beschwert seyn, mit so vielen, und so groben 1a, stern, und Verbrechen, als er will; so hofft er von der Gnade Gottes, und der Heiligen...

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