Allgemeine und specielle Arzneiverordnungslehre für Studirende und Aerzte: Nach der Pharmacopoea Austriaca Ed. VII und dem Arzneibuche für das Deutsche Reich, III. Ausgabe bearbeitet von Josef Nevinny

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Deuticke, 1900 - 723 pages
 

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Popular passages

Page clxv - Die ständige Commission *) zur Bearbeitung des Deutschen Arzneibuches empfiehlt die Aufnahme folgenden Artikels: Cereoli. Wundstäbchen. Zur Einführung in Kanäle des Leibes bestimmte, auf verschiedenen Wegen hergestellte, meist nach dem einen Ende hin verjüngte, selten starre, in der Regel biegsame oder elastische runde Stäbchen, welche bald in ihrer ganzen Masse, bald nur in deren äusserer Schicht Arzneimittel eingebettet enthalten oder mit solchen überzogen sind.
Page 546 - Wurzel chen in dem leicht ablösbaren häutigen Endosperm. — In der bräunlichen, sehr bitteren Abkochung des Samens (l = 10) wird nach dem Erkalten weder durch volumetrische Jodlösung, noch durch eine Auflösung von 0,332 g Kaliumjodid und 0,454 g Quecksilberjodid in 100 g Wasser, noch durch Eisenchloridflüssigkeit ein Niederschlag oder eine Farbenveränderung hervorgerufen.
Page 491 - Natriumcarbonat. Natriumcarbonat wird gröblich zerrieben und hierauf, vor Staub geschützt, einer 25° nicht übersteigenden Wärme bis zur vollständigen Verwitterung ausgesetzt. Alsdann wird es bei 40 — 50° noch so lange getrocknet, bis es die Hälfte seines Gewichtes verloren hat und schliesslich durch ein „mittelfeines
Page 27 - Flasche bei einer Temperatur von 50° unter häufigem und kräftigem Schütteln bis zur vollständigen Lösung des Phosphors erwärmt und rasch durch Baumwolle filtrirt.
Page 557 - Einde von Liquidambar orientalis erhaltene klebrige, nur träge vom Spatel abfliessende, wohlriechende Masse von grauer Farbe. In Wasser sinkt dieselbe auch in der Wärme unter; an der Oberfläche zeigen sich nur höchst vereinzelte, farblose Tröpfchen. 100 Theile Storax geben mit 100 Theilen Weingeist in der Wärme eine trübe, graubraune, sauer reagirende Auflösung. Wird diese nach dem Erkalten von den Uureinigkeiten abfiltrirt, so muss sie beim Eindampfen nicht weniger als 70 Theile eines braunen...
Page lv - Apotheke ersichtlich zu machon und seine Namensfertigung beizusetzen, während derjenige, welcher die Arznei expedirte, auf der Signatur jedesmal das Datum der Expedition und seine Namensfertigung beizufügen hat. Dieselben Vormerkungen — bei abweichender Taxirung auch der Taxbetrag — sind bei wiederholter Dispensation...
Page lvi - Janner 1893 angefangen sich an diese neue Arznei-Taxe, zu halten und sich mit einem Druckexemplare derselben zu versehen. Die Verordnung des Ministeriums des Innern vom 12.
Page 564 - Pulver, von siiss-salzigem, zugleich etwas laugenhaftem Geschmacke, in der Hälfte seines Gewichtes Wasser, besonders leicht beim Erwärmen löslich. Die Lösung (1=5) ist farblos, bläut rothes Lackmuspapier und wird durch Eisenchloridlösung violett gefärbt. Aus derselben •wird durch Salzsäure sowohl Salieylsäure, als auch nach einiger Zeit Theobromin als weisser Niederschlag abgeschieden.
Page cxciii - Die ersten Spuren der Wunde bestehen in drei linearen Einschnitten, die unter ungefähr gleichen Winkeln convergiren und je einer Kinnlade entsprechen; infolge der weiteren Arbeit des Thieres erweitern sich die Einschnitte, und die Wunde nimmt die Gestalt eines Kleeblattes an, dessen Blättchen, indem sie sich fernerhin erweitern, mit einander verschmelzen und schliesslich die wohlbekannte dreieckige Form ergeben
Page 421 - Getrocknetes Ferrosulfat" heissen. Der Artikel soll folgende Fassung erhalten: „100 Theile Ferrosulfat werden in einer Porzellanschale auf dem Wasserbade allmälig erwärmt, bis sie 35—36 Theile an Gewicht verloren haben. Weisses, in Wasser langsam, aber ohne Rückstand lösliches Pulver, in den Anforderungen an die Reinheit dem Ferrosulfat entsprechend. Die Lösung von 0,2 g getrocknetem Ferrosulfat in 10 cc verdünnter Schwefelsäure werde mit Kaliumpermanganat-Lösung (5=1000) bis zur bleibenden...

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