Alternative Freiverkehrssegmente im Kapitalmarktrecht: zugleich ein Beitrag zur rechtsökonomischen Analyse emittentenbezogener Regulierung durch einen Marktveranstalter und zum System der Segmentierung

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Peter Lang, 2010 - Business & Economics - 397 pages
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Alternative Freiverkehrssegmente (wie z. B. der Entry Standard der Deutschen B rse AG) stellen einen eigenst ndigen Segmenttypus im nationalen Kapitalmarktrecht dar, der in der nationalen Historie und auch in anderen Nationen mit entwickelten Kapitalm rkten seine Entsprechung findet. Die Arbeit geht zun chst den Charakteristika dieses Segmenttypus sowie der Frage nach, was aus konomischer Perspektive f r den grunds tzlichen Ansatz alternativer Freiverkehrssegmente spricht, eine staatsferne, reduzierte Regulierung der notierten Emittenten in einem Teilbereich des B rsenmarktes anzubieten. Als Vorfrage zur Einordnung dieser Marktsegmente wird im Folgenden das Prinzip der Marktsegmentierung als eines der Wesensmerkmale des nationalen Kapitalmarktrechts offengelegt. Es stellt sich als ein System der Marktsegmente dar, dem bestimmte Begriffe, Prinzipien und Grunds tze innewohnen. Auf der Grundlage dieses systematischen Verst ndnisses wird der Frage nachgegangen, ob alternative Freiverkehrssegmente B rsen im materiellen und auch formellen Sinne sowie organisierte M rkte im Sinne der verschiedenen kapitalmarktrechtlichen Vorschriften darstellen und inwiefern diese Normen – insbesondere zur Informationshaftung f r fehlerhafte Ad-hoc-Publizit t – auf diesen Segmenttypus Anwendung finden sollten.
 

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Contents

Kapitell Einleitung
1
Gang der Untersuchung
8
Strukturtypus alternativer Freiverkehrssegmente
22
Überblick über ausländische Vergleichsmärkte
38
Bewertung als Institutionen funktionsfähiger Marktgestaltung
49
Regulierungstheoretische Bewertung des Marktveranstalters
110
Das Prinzip der Marktsegmentierung als systematische
149
Segmentierung als funktionales Prinzip und seine innere Struktur
169
B Alternative Freiverkehrssegmente als multilaterale Handelssysteme
206
Einordnung alternativer Freiverkehrssegmente in die formelle
246
Einordnung in die segmentspezifische Notierungsregulierung
267
Zusammenfassung
308
Regelwerke alternativer Freiverkehrssegmente
321
Börse München
339
Hanseatische Wertpapierbörse Hamburg
348
Literaturverzeichnis
357

Einordnung in das kapitalmarktrechtliche System
197

Common terms and phrases

About the author (2010)

Der Autor: Philipp Storm, geboren in Bonn-Bad Godesberg, hat sein rechtswissenschaftliches Studium an der Universitat Passau, der Universite de Geneve und der Humboldt Universitat zu Berlin absolviert. Nach einem Auslandsaufenthalt in Kapstadt, dem Referendariat in Berlin und einer Lehrtatigkeit an der Bucerius Law School Hamburg arbeitet der Autor nunmehr als Rechtsanwalt in Hamburg.

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