Altschwedische balladen, mährchen und schwänke: sammt einigen dänischen volksliedern übers

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Cotta, 1836 - Ballads, Danish - 302 pages
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Page 291 - Gesangswelt — wie in so vielen Beziehungen das wirkliche Leben — auf einem dunkeln wunderbaren Grunde. Die Natur, in welcher das nordische Lied sich bewegt, ist noch von eigenen wunderbaren Wesen bevölkert, mit Naturmächten, zwar gestürzt von den Thronen ihrer früheren Herrlichkeit, aber gleichwohl noch auf mannichfaltige Weise, gewissermaßen verstohlen eingreisend in das menschliche Schicksal.
Page 172 - Nun, herziger Herr, gehabt euch wohl; ich höre schon die himmlischen Glocken, Die mich aus aller Angst und Qual zur himmlischen Freude locken.
Page 127 - Und sie sang ein viertes, ein fünftes sodann, Da tanzten der König und alle seine Mann. „Und was du mir versprochen, das laß mich sehn; Und laß mich nun hin zu meinen Ziegen gehn." „„Und was ich dir versprochen, das soll gescheht1...
Page 156 - Zch weiß wohl wo, da steht ein Schloß, Steht ein Schloß — Das ist gar schön gezieret, Mit Silber und mit rothem Gold, Rothem Gold — Die Mauern glatt poliret. ,'.,', Und in dem Schlosse steht eine Lind', Steht eine Lind' — Mit schönen grünen Blättern; Es wohnte eine Nachtigall drinn, . ., ., Nachtigall drinn — Gar lieblich war ihr Schmettern.
Page 39 - Brod zu essen mit Thränenwein Und zu führen ein jämmerlich Leben. Gott vergebe dem, der Ursach' war, Daß Beide nicht kamen zusammen. Sie liebten einander so treu und wahr Mit züchtigen Liebesflammen.
Page 31 - Erhalt' ich den König zum Gemahl, So geschieht es wider meinen Willen, Und wenn ich auch lebte tausend Iahr, So wird er mir nie zu Sinne, „„I« Hochsaal will ich sitzen mit Fleiß Und wirken das rothe Gold, Und traurig will ich verleben die Zeit, Wie die Turteltaube hold.
Page 176 - Lied" hat alle Züge mit den deutschen Bearbeitungen dieses Stoffes gemein. Sie fängt sich an: Gelobet sei der allmächtige Gott Mit seinem benedeiten Sohn! Ich will ein Lied wohl singen Von dem Ritter Sanct Göran. Gott selbst schickt den Ritter Göran nach der grossen Stadt Cappadocia, die von einem heidnischen Könige bewohnt und von einem giftigen und gefrässigen Drachen bedrängt wird. Der erschlägt den Drachen, befreit die Königstochter und macht die ganze Stadt christlich. Auch in deutschen...
Page 127 - Hönige gehn, Im grauen Walmar sehet ihr mich hier ja stehn."" „Nicht sieht der König auf die Kleider dein, Ihn lüstet nur zu hören das Feldlied dein.
Page 157 - Nicht pass' ich für deine Federn von Gold, Federn von Gold — Die du mir versprichst zu schenken. Ich bin in der Welt ein Vogel wild, Vogel wild, Und Keiner mag mich erkennen.
Page 249 - ... spielt auf der Harfe: Wie den ersten Griff sie auf der Goldharf macht, Das Herz des jungen Königs es spielt und lacht. Wie den zweiten Griff' sie auf der Goldharf greift, Das Herz des Königs vor Freude weint.

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