Amok: Ursachen erkennen - Warnsignale verstehen - Katastrophen verhindern

Front Cover
Gütersloher Verlagshaus, Jun 23, 2010 - Social Science
1 Review
Das Spiel mit dem Feuer – wenn Schüler Amok laufen

- Eine behutsame Annäherung an ein beängstigendes Phänomen

- Zum Jahrestag des Amoklaufs in Winnenden

Amokläufe sind lange geplante Gewalttaten mit übersteigerten Hass und Rachephantasien, die meistens im ebenfalls geplanten Suizid enden. Häufiger sind Drohungen oder diffuse Ankündigungen einer solchen Tat, was bei Lehrern, Schülern und Eltern Angst und Sorge auslöst. Echte Drohungen von einem üblen Scherz zu unterscheiden ist sehr schwierig, aber es gibt Anhaltspunkte, die man als Anlass zum Handeln ansehen kann.
Britta Bannenberg analysiert eingehend Ursachen und Warnsignale und beschreibt Möglichkeiten zur Prävention. Damit haben Lehrer und Erziehende eine verlässliche Unterstützung, besorgniserregende Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen richtig einzuordnen und entsprechend zu reagieren.

 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Fallbeispiel 1 Bedrohung oder falsch verstandener Spaß?
eine nicht ernst gemeinte Drohung
Faszination des Bösen Amok als Symbol für UrÄngste
Begriff und Problem Was ist ein Amoklauf?
Abgrenzung von anderen Tötungsdelikten und Gewaltverbrechen
Chancen und Probleme der Forschung
Das Phänomen des Amoklaufs junger Täter
Die Tat an der Columbine High School am 20041999 Fatales Vorbild bis heute
Junge männliche Täter
Charakteristika der Täter und typische Konstellationen
Ursachen und tatfördernde Umstände von Amokläufen
Nach der Tat Die Opfer und Hinterbliebenen Bewältigung der Tat
Drohungen mit einem Amoklauf Einschätzung des Bedrohungspotenzials
Verantwortung und frühe Prävention durch Eltern und Lehrer
Krisenpläne für akute Bedrohungslagen
Copyright

Tatort Schule

Other editions - View all

Common terms and phrases

About the author (2010)

Britta Bannenberg, Prof. Dr., geboren 1964, April 2002 bis Februar 2008 Professorin für Kriminologie, Strafrecht und Strafverfahrensrecht an der Universität Bielefeld; seit Februar 2008 Professorin für Kriminologie in Giessen.
Forschungsschwerpunkte: Gewaltkriminalität und Kriminalprävention, Täter-Opfer-Ausgleich; Gewalt an Schulen; sogenannte Amokläufe und Bedrohungen insbesondere an Schulen; wirksame kriminalpräventive Maßnahmen.
Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Bibliographic information