Analogie und Metapher: Grundlegung einer Theorie der bildlichen Rede

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Walter de Gruyter, 2002 - Language Arts & Disciplines - 251 pages
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Von zahllosen anderen Ver ffentlichungen zur bildlichen Rede unterscheidet sich das Studienbuch "Analogie und Metapher" in zweifacher Hinsicht: 1. Es verbindet Anregungen der antiken Rhetorik mit Errungenschaften der modernen Sprachwissenschaft und -philosophie, so da die Entw rfe der Klassiker in ein tragf higeres theoretisches Ger st eingef gt werden k nnen. 2. Es f hrt die verschiedenen Erscheinungsformen der bildlichen Rede auf eine gemeinsame Tiefenstruktur zur ck: die Analogie, verstanden als Geltung eines gemeinsamen Beschreibungsinhalts f r zwei verschiedene Gegenst nde. Die Differenzierung des Analogiebegriffs - z.B. in ein- und mehrstellige sowie triviale und nicht-triviale Analogien - erweist sich als Schl ssel sowohl zum linguistischen Verst ndnis des Ph nomens der Bildlichkeit wie auch zur Interpretation einzelner sprachlicher Bilder etwa in der Literatur. Insofern ist dieses Studienbuch sowohl f r Linguisten als auch f r Literaturwissenschaftler von Interesse.

 

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Contents

Einleitung
1
Verwendungen des Wortes Analogie
9
Sprachliche Beschreibung
19
Analogie
31
Metapher
45
Die analogische Wurzel der Metapher
97
Das sprachliche Gewand der Analogie
119
Das Bildfeld als Interpretationsmittel
131
Argumentative Nutzung der Analogie
167
Paradigmatik der Analogie
181
George Lakoffs Theorie der metaphor
207
Abkürzungen
241
Copyright

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Common terms and phrases

Achilles Ähnlichkeitstheorie Analogiemenge Analogiepartner Analogieschluß Analogiewurzel andererseits anhand Anwendungsbereich Aristoteles Ausdruck Ausgangsbereich Begriff beiden Beispiel Benennung benutzten Wortes Bereich Beschreibungsgegenstand Beschreibungsin beschriebenen Gegenstand besteht bestimmten bezeichnet Beziehung Bildbereich bilden Bildfeld Bildfeldbereiche bildlichen Rede bungsinhalt definiert Detailanalogien Deutung Dschungel eigentliche Bedeutung Elemente ersten Fall folgende Gary Hart Gedicht Gegenstandsmengen gemeinsamen Beschreibungsinhalt genstand geometrische Analogie George Lakoff gibt Globalanalogie Großstadt Grund Harpyie Hyperonym Hyponym Inhalt insofern Kategorie Klasse Kohyponyme könnte Lakoff und Turner Lakoffschen läßt lich Löwe mehrstellige Menge Menschen Merkmale Merkmalkomplex Meta Metapher Metaphernlehre metaphorisch benutzten metaphorische Bedeutung metaphorische Beschreibung Nennung nicht-triviale Analogie Paarhufern Pferd Rolf pher phorisch Positionen Positionsmenge Prädikat Quintilian Raubtier Relationen Rhetorik Sachbereich Satz Säugetier schen Schildbürger semantischen Slough Spezifikation sprachlichen Sprachteilnehmer Sprecher stand Strophe Strukturformel unbildlich unmetaphorisch Unpaarhufer unserer Untermengen Unterscheidung verbum proprium Verhältnis Verhältnisgleichung vermittelten Beschreibungsinhalt verschiedenen Wort Analogie Wort Dschungel Wortbedeutung Wortgebrauch Wurzel Wurzelgleichheit Wurzelprädikat Zielbereich zugesprochen zugrunde Zuordnung Zusammenhang zwei zweistellige zweiten

About the author (2002)

Hans Georg Coenen lehrte bis 1996 als Studienprofessor am Romanischen Seminar der Universit t M nster. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten z hlen u.a. die franz sische Verslehre und die Theorie der Gattung 'Fabel'.

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