Analyse der Bewegungsstruktur in James Camerons "Titanic"

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GRIN Verlag, 2007 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Seminar fur Filmwissenschaft am Inst. f. Theaterwiss.), Veranstaltung: Einfuhrung in die Filmanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Struktur der Bewegungsfuhrung in James Camerons Titanic wird hier als Teil einer filmischen Strukturbildung untersucht, die Elemente von Form und Inhalt zu einem ubergreifenden Themenkomplex vereinigt. Ein solcher Ansatz leitet sich ab aus Hermann Kappelhoffs Artikel "Vom Bildlichen zum Sinnbildlichen: Ikonografische Leitmotivtechnik in dem Film Titanic von James Cameron." Der dort etablierte filmanalytische Ansatz, die Vorstrukturierung von "Bewusstseinseinstellungen, affektive n] Attituden und subjektive n] Welteinstellungen" durch das kinematografische Bild in den Mittelpunkt der Filmuntersuchung zu stellen, betont die Bildlichkeit und die sich daraus ergebenden Strukturen gegenuber der "erzahltheoretisch" orientierten Vorgehensweise. Im folgenden soll nun ein Aspekt des Bildlichen, namlich die Bewegungsfuhrung, besonders untersucht und durch die Focussierung auf bestimmte Teile des filmischen Materials unterstutzt werden. Dabei wird intensiv auf Beispiele aus dem untersuchten Film Bezug genommen, da der Schwerpunkt der Analyse die Entdeckung von Strukturen im Film sein soll, die vorwiegend "aus dem Film heraus" erarbeitet werden. So werden uber eine genaue Beschreibung einzelner Teile des filmischen Textes Verbindungen zwischen den verschiedenen Elementen hergestellt. Die Auswertung dieser Beobachtungen wird auf Grundlage des Artikels von Kappelhoff und der im Seminar "Einfuhrung in die Filmanalyse" (im WS 1998/99 am Institut fur Theaterwissenschaft der FU-Berlin) erarbeiteten Analyseergebnisse zu James Camerons Titanic erfolgen. Dort entdeckte Themen und Motive werden hier berucksichtigt. Um eine sinnstiftende Paraphrasierung der Bewegungen in James Camerons Titanic leisten zu konnen, ist zunachst die Frage von Bedeutung, welc
 

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Page 5 - Person, einem Vorgang, einer Naturstimmung oder einer Gefühlsäußerung eine bestimmte Bedeutung erhält und bei ihrer Wiederkehr die Erinnerung daran auslöst. R. WAGNER bezeichnet H. v. WOLZOGEN als Urheber des Begriffes für die Hauptthemen seiner Musikdramen (von Wagner »Grundthemen«:, »melodische Momente«: oder »Ahnungsmotive
Page 4 - Gebilde, das in einem Werk als in sich geschlossener musikalischer Gedanke wirkt. [...] [Es] wird erst durch öftere Wiederholung während des Verlaufs eingeprägt.
Page 12 - in weit schwingenden Bewegungen nimmt die Kamera die Kreislinie der Kuppel mimetisch auf"20 und dreht sich schließlich unter der Kuppel ein, durch die helles Licht fällt, das in eine Weißblende übergeht.

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