Analyse und Bewertung EuP-relevanter Normen und Industriestandards

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GRIN Verlag, Feb 12, 2009 - Technology & Engineering - 116 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Maschinenbau, Note: 1,3, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik), 111 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zeitalter der Globalisierung gewinnt die Lösung existenzieller Probleme zunehmend an Bedeutung. Das steigende Wachstum der Weltbevölkerung und der damit einhergehende Anstieg des Verbrauchs natürlicher Ressourcen stellen den Menschen vor neue, insbesondere ökologische Herausforderungen. Der Klimaschutz gilt in diesem Zusammenhang spätestens seit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls am 11. Dezember 1997 als ein zentrales Ziel. Das Abkommen trat am 16. Februar 2005 in Kraft und schreibt verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen vor. Diese gelten als Hauptursache der globalen Erwärmung. Im Februar 2007 einigten sich die Umweltminister der EU-Mitgliedsstaaten auf weitere Klimaschutzziele nach Ablauf des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012. Demzufolge soll der Ausstoß von Treibhausgasen in der Europäischen Union bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent reduziert werden.1 Eine Verbesserung der Energieeffizienz energiebetriebener Produkte, die einen Großteil des Energieverbrauchs in der Gemeinschaft ausmachen, gilt in diesem Zusammenhang als entscheidender Beitrag zum Erreichen der Zielvorgaben. Einigkeit herrscht im Life Cycle Management über die Tatsache, dass der Entstehungszyklus wesentlichen Einfluss auf die Umweltauswirkungen eines Produktes hat. Auf dieser Erkenntnis beruht die „Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 6. Juli 2005 zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte und zur Änderung der Richtlinie 92/42/EWG des Rates sowie der Richtlinien 96/57/EG und 2000/55/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates“. Sie wird üblicherweise auch als „EuP-Richtlinie“ (Energy using Products) oder „Ökodesign-Richtlinie“ bezeichnet. Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der EuP-Richtlinie für den Klima- und Umweltschutz zu beurteilen und ihren Einfluss auf Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft abzuschätzen.
 

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