Analyse und Eliminierung von system- und messprozessbedingten Bildartefakten in der radialen Magnetresonanztomographie

Front Cover
GRIN Verlag, Jan 14, 2007 - Technology & Engineering - 108 pages
0 Reviews
Masterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Maschinenbau, Note: 1.0, Hochschule Furtwangen (Maschinenbau und Verfahrenstechnik), 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der medizinischen Kernspintomographie, auch unter dem Begriff Magnetresonanztomographie (MRT) bekannt, handelt es sich um ein computergestütztes bildgebendes Verfahren, das virtuelle Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt. Die MRT als Schnittbildverfahren in der medizinischen Diagnostik zeichnet sich in erster Linie als nicht-invasive Untersuchungsmethode durch ein vielseitiges Kontrastvermögen von Weichteilgewebe aus. Es basiert auf dem Prinzip der Kernspinresonanz, bei dem der magnetische Spin der Wasserstoffkerne gezielt durch Magnetfelder beeinflusst wird. In der MRT gibt es viele verschiedene Verfahren und Methoden, um das zu messende Signal zu erhalten und daraus ein Bild zu erzeugen. Die radiale Bildgebung ist vom Prinzip ein schon bekanntes Verfahren, welches zu Beginn der Entwicklung der MRT in den 70er Jahren wegen der Ähnlichkeit zu anderen tomographischen Verfahren bevorzugt eingesetzt wurde, aber dann von den kartesischen Verfahren verdrängt wurde. Heutzutage findet man die radialen Verfahren wieder in neueren MRT-Geräten, besonders wegen der hohen Orts- und Zeitauflösung, der Robustheit gegenüber Bewegungsartefakten und der guten Darstellung von Gewebe mit sehr kurzer T2- Zeit5. Dies macht die radiale Bildgebung interessant für spezielle Untersuchungen und Anwendungen, wie zum Beispiel in der Herzdiagnostik. [...] Um die radiale Bildgebung auf klinischen MRT-Geräten konkurrenzfähig zu machen ist es nötig, ihre Bildqualität weiter zu verbessern und die vorhandenen Bildartefakte zu eliminieren. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, diese Bildartefakte bei der Radialbildgebung und deren Entstehung zu analysieren, mit dem Ziel, die Fehler vorhersagen und eliminieren zu können, basierend auf bekannten Betriebsbedingungen. Dazu werden parametrisierte Testmessungen mit MRT-Geräten an Phantomen durchgeführt. Die Rohdaten werden analysiert, um damit Abweichungen zu bestimmen und bei deterministischem Verhalten eine Korrektur zu ermöglichen entweder durch Prekompensation der Messung oder Postkorrektur während der Bildrekonstruktion. Dazu werden die Rohdaten der Testmessungen extrahiert und numerisch mit entsprechender Software manipuliert. Es werden mathematische Algorithmen entwickelt, die Funktionen an die Daten annähern, um daraus Parameter für das Verhalten abzuleiten. Aufgrund dieses Wissens können Korrekturen und Vergleichsmessungen vorgenommen werden.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

I
4
II
30
III
94

Other editions - View all

Common terms and phrases

180º gedrehte 2-dimensionale Abbildung 38 Abhängigkeit Abtastrate Abtastung Abtastzeit Abweichung des Echomaximums Aliasing Analog-Digital-Wandlers Auflösung 128px Auslesegradienten Ausleserichtung Auswertung azimuthale berechnen berechnet bestimmt Bild Bildartefakte Bildfeld 400 Bildqualität Clockshift Computertomographie Daten Datenakquisition Datenpunkte digital durchgeführt Empfängerbandbreite engl entsteht erzeugt exakt Flaschenphantom folgenden FourierDC-Punkt Fouriertransformation fouriertransformierten Frequenz globale Bildphase Gradienten Gradientendelay Gradientendelay-Modell Gradientenfelder Gradientenmagnetfelder Größe des Bildfeldes Hardware Hauptorientierungen hochfrequenten Hyperlink Hyperlink Stand Hz/px image Iso-Zentrum k-Raum k-Raum-Zeile Kalibrierung Kapitel kartesische Sequenzen kartesischer Bildgebung Kernspinresonanz Kernspins Kernspintomographie Korrektur Korrelationskoeffizient Kugelphantom Larmorfrequenz lineare Magnetfeld magnetische Magnetom Avanto Magnetresonanztomographen MATLAB Messaufbau Messdaten Messparameter Messung des Clockshifts möglich MRT-Geräten muss Objekt Parameter Phasenkodierrichtung Phasenkodierschritte Projektion quadratische radiale Bildgebung radialen Sequenz radialer Abtastung Referenzsignal Richtung Rohdaten Schichtorientierung Signal Software Somit Spins Trajektorie Trajektorien-Korrektur Trajektorienfehler Überabtastung unterschiedlich Verfahren Verhalten Verschiebung des Bildfeldes Verschiebung des Echomaximums verschoben verwendet Voxel weitere Zackenmuster zeigt Zeile zeitlich zusätzliche Phase zwei

Bibliographic information