Analyse und Optimierung betrieblicher Kommunikation

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GRIN Verlag, Mar 19, 2007 - Computers - 90 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Informatik - Sonstiges, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kommunikation ist ein weit verbreiteter Begriff in der Wirtschaft, der jedoch häufig nur im Zusammenhang mit Marketing-Strategien benutzt wird. Aus linguistischer Perspektive umfasst Kommunikation „[...] jede Form von wechselseitiger Übermittlung von Information durch Zeichen/Symbole zwischen Lebewesen [...] oder zwischen Menschen und datenverarbeitenden Maschinen“ (Bußmann 1990: 392). Damit beinhaltet sie nicht nur den externen Umgang mit dem Kunden, sondern auch die internen Kommunikationsabläufe einer Firma, deren Bedeutung für den Erfolg eines Unternehmens häufig unterschätzt wird. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem linguistischen Beitrag zur Analyse und Optimierung betrieblicher Kommunikation. Sie stellt nicht nur einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Forschung dar, sondern setzt sich darüber hinaus kritisch mit verschiedenen Ansätzen aus der Betriebswirtschaftslehre, Linguistik, Sprechwissenschaft und Informatik auseinander. Anhand ausgewählter Beispiele und theoretischer Überlegungen sollen die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle zur Analyse und praktischer Verfahren zur Optimierung von Unternehmenskommunikation herausgearbeitet werden. Das zweite Kapitel stellt zunächst einen betriebswirtschaftlichen Zugang zu der Thematik dar, der die Notwendigkeit für die Einbeziehung linguistischer Erkenntnisse deutlich macht. Anhand eines ausgewählten Textes sollen schwerwiegende Fehleinschätzungen sichtbar gemacht und entsprechende Korrekturen vorgeschlagen werden. Im Zuge dessen wird außerdem die Frage nach den spezifischen Charakteristika zwischenmenschlicher Kommunikation erörtert. Im darauf folgenden Kapitel findet eine weitere begriffliche Klärung statt, die sich mit den vielfältigen gesprächsanalytischen Ansätzen innerhalb der Linguistik beschäftigt. Unterschieden werden soll zwischen Dialoggrammatik, sprechakttheoretischer Diskursanalyse, Konversationsanalyse und Angewandter Diskursforschung. Alle vier Richtungen beschäftigen sich mit der Analyse mündlicher Kommunikationsformen, die im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen. Neben den Gemeinsamkeiten sollen jedoch vor allem die Kontroversen zwischen den einzelnen Vertretern der Disziplinen aufgezeigt werden. [...]
 

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Contents

I
4
II
6
III
14
IV
30
V
41
VI
51
VII
70
VIII
81
IX
84

Common terms and phrases

Abbildung Alltagstheorien Alternativen Analyse Angewandte Diskursforschung anhand Anrufer Ansatz Artefakte Aufzeichnungen Aussage Äußerungen authentischen Gesprächen Bartram Becker-Mrotzek und Brünner Becker-Mrotzek/Brünner Beispiel Berufsalltag besteht bestimmten betrieblicher Kommunikation Brons-Albert COMPUTERVERMITTELTE KOMMUNIKATION Connolly CSCW daher dennoch Deppermann deutlich Dialog Dialoggrammatik Diskurs Diskursanalyse Dittmar Dürscheid Empfänger empirischen empraktischer Kommunikation ersten explizit Fall Fiehler Forscher Frage geht Gesprächsanalyse Gesprächsforschung Gesprächskompetenz gibt Goldkuhl Groupware Grundlage Handeln Handlungen häufig HIAT Hundsnurscher 1980 Informatik Informationen institutionellen Interviews Kommu Kommunikationsmodell Kommunikationsratgeber Kommunikationstrainings kommunizieren komplexe konkrete Kontext Konversationsanalyse Konversationsnetzwerk kooperativer Köpke Kunden Lepschy Levinson Linguistik Luhmann Material Menz Methode Mitarbeiter Modell Möglichkeit müssen Muster Nachricht nonverbale Optimierung Perlokution Problem Radolfzell Redebeitrags Regeln Rollenspiele RWTH Aachen Sätze scher Schmitt Sender Sender-Empfänger-Modell Simulation Situation soll Speech Act sprachlichen Sprechakte Sprechakttheorie Sprecher und Hörer Sprechhandlungen stellt tatsächlich Teilnehmer Theorie Trainer Training Transkripte Umsetzungspotential Unternehmen Unternehmenskommunikation unterschiedlichen Untersuchungen Validität Verhalten Verkaufsgespräch verschiedene Verschriftlichung viele vollständig Vorgehen weiter Weiterhin wohlgeformt Wort Ziel Zwecke

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