Angst im gymnasialen Sportunterricht - Erscheinungsformen und Reduktionsmaßnahmen

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sport - Sportpadagogik, Didaktik, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Sportwissenschaft), Veranstaltung: Stufenbezogene Fachdidaktik, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Angst hat nicht zwangslaufig immer nur negative, sondern durchaus auch positive Seiten, da sie u.a. eine biologische Schutzreaktion des Korpers darstellt. Im Hinblick auf die konzeptionelle Vorarbeit zum Stundenentwurf "Angst im Schulsport am Gymnasium" werden drei wesentliche Ursachen der Angstentwicklung unterschieden: Zum Einen kann man in Situationen von Leistungsuberprufungen von der sog. Prufungsangst (PA) sprechen. Diesbezuglich ergibt sich bereits eine elementare Perspektive in facherubergreifender Sicht: Sobald die 'Augen auf einen allein gerichtet' sind, kommen bei vielen Schulern Momente des Unwohlseins auf. Man fuhlt sich beobachtet, unter Druck gesetzt und furchtet, einem standardisierten Anspruch nicht gerecht werden zu konnen. Dies spurt sowohl der Prufling am Stufenbarren als auch der 'Gedichtezitierer' im Literaturunterricht. Zum Anderen tritt im Schulsport typischer Weise gehauft die sog. Verletzungsangst (VA) auf, d.h. eine Art Selbstschutzform, die mit risikobehafteten Situationen einhergeht. Auffallig ist dabei, dass sich dieses Faktum im Rahmen des schulischen Unterrichts offensichtlich alleinig auf den Sport beschrankt, weshalb diesem auch im Besonderen ein Augenmerk gewidmet werden sollte. Im sportlichen Wettkampf ergeben sich gehauft Dispositionen, in denen man einerseits zum "Helden" avancieren und sich andererseits jedoch auch "bis auf die Knochen blamieren" kann. Besonders in Situationen mit vermeintlich niedrigem Anforderungsniveau hat man des Ofteren eher mehr "zu verlieren" als "zu gewinnen" - oder mit anderen Worten: Ein Erfolg wird weniger ausgiebig belohnt als eine Fehlhandlung eklatant negativ gewertet wird. In diesem Fall kann man von der sog. Angst vor Blamage (BA)
 

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Contents

Vorüberlegungen
3
Beispiel zum Hospitationsschwerpunkt Ängstliche Schüler
10
Reflexion zum Lehrversuch
16
Copyright

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Common terms and phrases

5-7 Sekunden Analyse sportbezogener Ängstlichkeit Angriffsspiel Angst das Lernen Angst der Schüler Angst im gymnasialen Angst im Schulsport Angst vor Blamage Ängstliche Schüler Angstminderung angstreduzierend Angstthematik Annabelle Senff Angst Arbeit in Kleingruppen Autogenes Training Ball Basisbuch Gerätturnen Beinschwungbewegung beispielsweise beim Sprung Beobachtung bereits Bereitschaft zur längerfristigen Berührungsangst Besonders Brettabstand dargelegt diversen Doppelbock durchaus Einsatz Entspannungstechnik Entspannungsverfahren entsprechend Erscheinungsformen Fußball Gefahrensituation Geräte Gerling GRIN Verlag Gruppe gymnasialen Sportunterricht Hackfort ergänzt Hinblick Intervention Jacobson Kasten konnte Körperkontakt Körpersprache längerfristigen sportlichen Betätigung Lehrkraft mangelhafte Maßnahmen Misserfolgsängstlichkeit Mitschüler möglich Muskelgruppen naive Angstbewältigungsstrategie Normabweichung optimal physischen positiv Progressive Muskelrelaxation Prüfungsangst psychischen Rahmen des schulischen Reduktionsmaßnahmen Schack Scherler schließlich Schmerz und körperlicher Schüler im Sport Schüler im Sportunterricht Seiten des Lehrers Signal Situation soll sportbezogenen Angst Sportlehrer sportspezifischen Sportwissenschaft Station Stationsbetrieb stets Studenten Stundenkonzeption Testat Thema thematisiert Theorie und Analyse Tor sollte Torwart Turnen Übung und/oder Verbalisierung von Ängsten Verletzungsangst Vertrautheit Weiteren Zuwendung zum Sport

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