Anleitung zur mikroskopischen bestimmung und untersuchung von erzen und aufbereitungsprodukten besonders im auffallenden licht

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Selbst-verlag der Gesellschaft deutscher metallhütten- und bergleute e.v., 1922 - Optical mineralogy - 292 pages
 

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Page 294 - BELOW AN INITIAL FINE 0F 25 CENTS WILL BE ASSESSED FOR FAILURE TO RETURN THIS BOOK ON THE DATE DUE. THE PENALTY WILL. INCREA8E TO 5O CENTS ON THE FOURTH DAY AND TO $1.OO ON THE SEVENTH DAY OVERDUE.
Page 71 - Dispersion und desAbsorptionsindex machen lassen, sodaß das Verhalten opaker Mineralien vorerst auch ohne Heranziehung spezieller Meßmethoden vielfach zufriedenstellend definiert werden kann. Im reflektierten polarisierten Licht können des weiteren isotrope von anisotropen absorbierenden Medien unterschieden werden. Dagegen ist bei allen zahlenmäßigen Angaben über die beobachteten Polarisationsverhältnisse vorerst große Vorsicht geboten, da die Erscheinungen im reflektierten polarisierten...
Page 241 - Spaltrisse // (110) kommen sehr viel besser heraus, aber auch noch andere Spaltrisse erscheinen, anscheinend nach den Pinakoiden. Zwillinge sind selten. Es laufen dann einzelne Lamellen durch ein Korn. Zonarstruktur ist weit verbreitet in Form von sehr schmalen Anwachszonen, die durch äußerst dünne Ätzstriche getrennt sind. Die inneren Zonen sind meist sehr flächenreich. Sie treten auf Längsschnitten häufiger auf als auf Querschnitten.
Page 91 - Farben. Die unbunten sind die grauen mit den Endpunkten Weiß und Schwarz. Alle grauen Farben bestehen aus bestimmten Anteilen Weiß und Schwarz in bestimmtem Verhältnis.
Page 214 - Rächen eines regulären Oktaeders angeordnet sind, genau so, wie die Kamazitlamellen im Meteoreisen, Die Durchschnitte des lamellaren Kupferglanzes bieten dieselben Bilder dar, wie die Widmannstätten'schen Figuren der angeätzten Oktaedrit-Meteoriten.
Page 241 - Enargit — anderen grüne bis blaue. Die Auslöschungslage wird meist ziemlich dunkel. Die Auslöschung ist in den Längsschnitten gerade und in den Querschnitten symmetrisch zu den Spaltrissen. — „Grüner Enargit" zeigt in allen Stellungen dieselbe diffuse Aufhellung, verhält sich also isotrop und scheint regulär zu sein.
Page 174 - Magnetkies wirken stark auf polarisiertes Licht. Indessen macht sich stets eine erhebliche Entwicklung elliptisch polarisierten Lichtes bemerkbar, denn die viermalige Auslöschungsstellung bei einer völligen Umdrehung des Objekttisches liefert keine Dunkelheit, sondern eine mehr oder weniger intensiv stahlblaue Farbe. In den Zwischenstellungen sind einerseits hellgelbe bis dunkelgelbe, andererseits rosa Farbtöne vorherrschend.
Page 213 - Der lamellare Kupferglanz ist im Handstück viel heller als der körnige Kupferglanz, fast silberweiß, und stark glänzend. Er zeigt keinen muschligen Bruch, sondern eine sehr gute ausgeprägte Spaltbarkeit, parallel vier Flächen, die anscheinend einem Okteader entsprechen.
Page 240 - Fahlerz bemerkbar wird („Rosa Enargit"). Einzelne Teilstücke der Individuen, die teils orientiert eingelagert sind, teils als unregelmäßiges Netzwerk die scherbenartigen rosa Partien umgeben, haben einen deutlichen Stich ins Grüne und sind von Fahlerz der Farbe nach nicht zu unterscheiden („Grünlicher Enargit"). - Nach Einbettung in Zedernholzöl deutliche Abnahme des Reflexionsvermögens und Dunklerwerden der Farbe. Farbzeichen nach Ostwald. Rosa Enargit: ec 50, di 36% Weiß, 44"/0 Schwarz,...
Page 231 - Das Reflexionsvermögen ist gut, aber nicht sehr hoch. Frische Anschliffe haben im Mikroskop eine schwer zu definierende Mischfarbe zwischen rosa und braun, manchmal direkt kupferrot. Nach längerem Liegen wird die Farbe rein rosaviolett, ohne aber direkt anzulaufen.

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