Anorexia nervosa und Bulimia nervosa

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GRIN Verlag, Dec 29, 2004 - Psychology - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,7, Universität Kassel (Fachbereich 4), Veranstaltung: Psychopathologie, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unser Interesse an einer Auseinandersetzung mit der Thematik der Essstörungen wurde durch verschiedene universitäre Veranstaltungen sowie die Teilnahme an dem in diesem Jahr stattgefunden Kongress „Traumkörper-Körpertraum(a)“ geweckt. Des weiteren absolviert Kathrin Häfke ihr erstes Praktikum bei Kabera e.V., einer Kasseler Beratungsstelle für Essstörungen. Anorexia nervosa und Bulimia nervosa werden von uns wegen des häufigen Auftretens und den dramatischen Krankheitsverläufen als Thema gewählt. Es ist gleichermaßen faszinierend und erschreckend, dass in unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft, in der es kaum jemandem an materiellen Dingen mangelt, insbesondere junge Menschen zu Maßnahmen wie Hungern und Erbrechen greifen. Da diese Symptome von Großteilen der Bevölkerung noch immer zu pubertären, vorübergehenden Verhaltensweisen bagatellisiert werden, möchten wir mit dieser Studienarbeit vor allem informieren und Verständnis wecken. Laut einer Studie von Kabera haben bereits 46% der 11-13jährigen Mädchen und 17% der 11-13jährigen Jungen in Deutschland Diäterfahrung. Diese erschreckenden Zahlen verdeutlichen, dass das durch die Medien propagierte Schönheitsideal bis heute hauptsächlich die weibliche Bevölkerung beeinflusst. Nur ca. 5% aller Erkrankten sind männlich. Dies, und der begrenzte Rahmen einer Studienarbeit, begründen die ausschließliche Betrachtung der weiblichen Erkrankten. Frauke Koch beschäftigt sich mit der Anorexia nervosa, während Kathrin Häfke die Bulimia nervosa genauer betrachtet. Trotz dieser Aufteilung weisen wir darauf hin, dass bei vielen Patientinnen die Krankheitsbilder nicht immer klar voneinander abzugrenzen sind. Mögliche Hilfsangebote werden dann gemeinsam erläutert. Die Arbeit beginnt mit allgemeinen Informationen und einem historischen Überblick. Anschließend wird das jeweilige Krankheitsbild ausführlich dargestellt. Wir folgen hier den von der American Psychiatric Association und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgegebenen Klassifikationssystemen, dem Diagnostischen und Statistischen Manual psychischer Störungen (DSM- IV) und der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD- 10). [...]
 

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Adoleszenz ambulante Amenorrhoe American Psychiatric Association Anorektikerinnen anorektischer Patientinnen Anorexia nervosa Ansatz anschließendem Erbrechen Appetitzüglern auftreten Auslöser Behandlung Beispiel Betroffenen Bild der perfekten Buchholz Bulimia nervosa Bulimie Bulimikerinnen bulimischen Patientinnen Diagnose Diagnosekriterien Diuretika DSM-IV Eltern Episode Essanfälle Essattacken Essen Essgewohnheiten Essstörung exzessiv Faktoren familiären Familienmitglieder Familientherapeut Familientherapie Frauen Fressanfall Freßattacken Gefühl Gerlinghoff/Backmund 2000 Gerlinghoff/Backmund/Mai 1988 Gesellschaft gestörtes Essverhalten Gewicht Gewichtsverlust Gewichtszunahme große Häfke häufig Heißhungerattacken Hilfsangebote Hunger Hungerkünstler Jahre Kalorien Kind klinischen Klistieren Komorbide Erkrankungen Komplikationen Konflikte Kontrolle Kontrollverlust Köpp und Jacoby Köpp/Jacoby Körper Körpergewicht Körperschemastörung Krankheit Krankheitsbild Krankheitsverlauf Mädchen Magersucht Maßnahmen meist Mißbrauch von Laxantien mögliche Mutter nervosa Erkrankten nervosa und Bulimia Normalgewicht oftmals Palazzoli 1986 perfekten Familie Problematisch psychischer Störungen Pubertät Reich/Cierpka 1997 Schlankheitsideal Schlechte Lebensmittel Schweregrad selbstinduziertes Erbrechen sexueller Missbrauch somit sowie sozialen Sport Stahr/Barb-Priebe/Schulz 1995 stark Symptome Therapeuten Therapie Therapieansätze Tochter Überfürsorge Ursachen Vandereycken Vandereycken/Meermann 2000 Vater Verhaltenstherapeutischer Verhaltenstherapie vielen weiblichen weiteren Weltgesundheitsorganisation Wollenschläger 2000

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