Anreizsysteme in der Beschaffung: Eine informationsökonomische Analyse der Abnehmer-Lieferanten-Beziehung

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Deutscher Universitätsverlag, Dec 12, 2003 - Business & Economics - 255 pages
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Die Beschaffung gehort zweifellos zu den zentralen Erfolgsfaktoren fUr ein Unter nehrnen. Die Auswahl leistungsflihiger Lieferanten beeinflusst den Untemehrnenserfolg in maBgeblicher Weise. Die Entwicklung der Untemehrnensstrategien hin zu einer Fokus sierung unterstreicht die Bedeutung der Beschaffung ebenfalls. Konzentrieren sich Unter nehrnen im Rahmen ihrer eigenen Wertschopfung namlich auf ihre sogenannten "Kem kompetenzen", so flihrt dies zu vermehrtem Outsourcing und es mtissen tendenziell mehr Bestandteile der Endprodukte zugekauft werden. Flir den strategischen Erfolg eines Unter nehrnens ist es daher wichtig, im Grunde die gesamte Lieferantenkette im Auge zu haben, also ein "Supply Chain Management" zu betreiben. Die Beziehungen zwischen Lieferanten und Abnehrnem sind dabei durch einige mar kante Aspekte gekennzeichnet. Zunachst besteht typischerweise ein finanzieller Interes senkonflikt, wei I die finanziellen Vorteile des Lieferanten zugleich Kosten flir den Ab mehrner sind. Daruber hinaus kann der Abnehrner nicht ohne wei teres davon ausgehen, dass er stets die gewtinschte Qualitat vom Lieferanten erMlt - dieser konnte es zB vorteil haft finden, zum Zwecke der eigenen Kostenerspamis Anstrengungen in der Qualitats sicherung und der Herstellung der Vorprodukte einzuschranken. Die MaBnahmen des Lie feranten sind wiederum nicht ohne wei teres direkt beobachtbar, und wenn auf Grund von Qualitatsmangeln von Vorprodukten ein Problem in der Produktion des Abnehrners auf taucht, kann es schwierig sein, die konkrete Ursache daflir zweifelsfrei zu identifizieren.

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About the author (2003)

Dr. Jörg Beißel war wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Ralf Ewert am Lehrstuhl für Controlling an der Universität Frankfurt am Main. Er ist Referent Corporate Controlling bei der Deutschen Lufthansa AG.

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