Ansätze, Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten der Risikokommunikation

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GRIN Verlag, Aug 16, 2003 - Health & Fitness - 22 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,0, Universität Bielefeld (Fakultät für Gesundheitswissenschaften), 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: wird prinzipiell von Wissenslücken, von Unglücken, von Katastrophen, vom „Schiefgehen“ begleitet.“ (Obermeier (1999) S. 9) Von Risiko lässt sich nur dann sinnvoll sprechen, wenn Einfluss auf die Ungesichertheit ausgeübt werden kann. Gilt dies nicht, handelt es sich um Bedrohungen bzw. Gefahren, denen man ausgesetzt ist. Das deutet bereits auf den fundamentalen Zwiespalt der Risikokommunikation hin: was die einen nur als „Risiko“ ansehen, stellt sich für die anderen als „reale Gefahr“ dar. Wir unterscheiden zwischen gerichteter Risikokommunikation und „frei floatender“ Risikokommunikation (Krimsky et al. (1988)). Frei floatende Risikokommunikation ist eine Grundvariante der Kommunikation moderner Gesellschaften. Sie tritt in unterschiedlicher Gestalt auf: als Gerücht, Pressebericht, PR-Kampagne oder Unternehmensinformation. Diese Form der Risikokommunikation hat oft keine spezielle Zielgruppe und stammt aus verschiedenen Quellen. Im Unterschied dazu bezieht sich gerichtete Risikokommunikation auf alle Kommunikationsprozesse, die sowohl die Identifikation, Analyse, Bewertung und das Maagement von Risiken als auch die dafür nötigen Voraussetzungen und Beziehungen zwischen den daran beteiligten Personen, Gruppen und Institutionen zum Gegenstand haben. Gerichtete Risikokommunikation ist Teil des Risikomanagements. Sie ist ziel- und zweckbezogen und gemäß dem National Research Council der USA (NRC (1996)) eine Querschnittsfunktion, die den gesamten Managementprozess von der Identifikation und Bewertung der Risiken, über die Entscheidung bis hin zur Risikokontrolle betrifft. [...]
 

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Ansätze Aufbau aufgrund Auseinandersetzungen über Risiken Axiome der Kommunikation Behörden Beispiel bestimmte beteiligten Bewertung des Risikos Beziehungen Beziehungsaspekt Beziehungsebene Dienstleistung Differenzen Digitales Diskussion Entscheidungen Entwarnen Erfolg von Risikokommunikation Experten Frau Gattungen von Risikokommunikation George Herbert Mead Gerold Ungeheuers gesellschaftlichen gibt Habermas Handlungsmodell Inhaltsebene Innenwelt Institutionen Jürgen Habermas Kommu Kommunika Kommunikationsablauf Kommunikationspartner Kommunikationswissenschaft kommunikativen Handelns Komplementäre Krallmann Krallmann et al lassen Luhmann Management Menschen Menschliche Modelle der Kommunikation Modelle und Theorien München Nachricht Naschold National Research Council nikation Niklas Niklas Luhmann Norbert Wiener Öffentlichkeit Organisatorische pareto-optimal Paul Watzlawick Personen Probleme Risi Risikobewertung Risikodiskurse Risikoinformationen Risikokommu Risikokontrolle Risikokonzept Risikolagen Risikopolitik Risikowissen Risk Analysis Runde Tische Sender Shannon Signal Slovic sollten sowie sowohl sozialen Sozialpsychologie Sprechen Springer-Verlag Stolwijk Suhrkamp-Verlag Theorien und Modelle tion Transaktionstheorie der Kommunikation U.S. Congress Umwelt uncertainty Ungeheuer 1987 Ungeheuers anthropologische Kommunikationstheorie unterschiedlichen Unwahrscheinlichkeit Verhalten Verlag verschiedene Verteilung von Risiken vorhandenen Washington Watzlawick wesentlich Wiedemann wissenschaftliche Wynne zwei

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