Anthrazit: Ibbenbürener Bergbaukultur im Spiegel lebensgeschichtlichen ErzählensWaxmann Verlag, 2020 - 324 Seiten Als 2018 der deutsche Steinkohlenbergbau feierlich beendet wurde, gehörte das Bergwerk Ibbenbüren im Norden Westfalens zu den letzten beiden verbliebenen Zechen. In Ibbenbüren war seit dem 16. Jahrhundert Steinkohle gefördert worden. Vor der Zechenschließung führte der Verfasser erzählende Interviews mit gut hundert Bergleuten und anderen vom Bergbau Betroffenen. Auf der Grundlage dieser Gespräche entsteht das Bild einer regionalen Montankultur, die in mancher Hinsicht ein eigenes Gepräge aufweist. Zu den im Buch angesprochenen Themen gehören die Entwicklung der Arbeitswelt unter Tage, der Umgang mit Gefahren, der Wandel der Betriebskultur, die Kämpfe um den Erhalt der Zeche, das Umwelthandeln des Bergbaus, das Vereinsleben und nicht zuletzt die von vielen Bergleuten betriebene Nebenerwerbslandwirtschaft. Thomas Schürmann, Jahrgang 1963. Studium der Volkskunde, Geschichte und Germanistik, 1993 Promotion. Tätigkeit für Freilichtmuseen, Kulturvereine und volkskundliche Landesstellen. Forschungsschwerpunkte, neben der Bergbaukultur: Landwirtschaft, Nahrung, Sachkultur, Volksglaube und Brauch. Das vorliegende Buch entstand während seiner Tätigkeit bei der Volkskundlichen Kommission für Westfalen. Seit 2019 arbeitet Thomas Schürmann als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kulturanthropologischen Institut Oldenburger Münsterland in Cloppenburg. |
Inhalt
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3 Wege zum Beruf | 45 |
4 Untertagewelt | 61 |
5 Sicherheit und Gesundheit | 87 |
6 Bergbau und Umwelt | 117 |
7 Arbeitsbeziehungen | 146 |
8 Kohlenkrise und Auslauf | 193 |
9 Überlieferung | 234 |
10 Ausblick | 299 |
Quellen und Literatur | 304 |
Häufige Begriffe und Wortgruppen
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