Antike Gesichtshelme und Sepulcralmasken, Volume 28, Part 1, Issue 5

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In Commission bei Karl Gerold's Sohn buchhändler der Kais. Akademie der Wissenschaften, 1878 - Art, Greek - 77 pages
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Popular passages

Page 66 - Aus Niniveh sind ferner durch Layard in das britische Museum zwei Goldmasken gekommen, von denen ich durch die Gefälligkeit AS Murray's in den Stand gesetzt bin auf Taf. XIV. l, 2 Zeichnungen mittheilen zu können. Aus sehr dünnem Gold-blech höchst unvollkommen hergestellt, und zum...
Page 42 - Mundöftnung, höchst unwahrscheinlich und wird durch einen Vergleich mit den übrigen Exemplaren widerlegt. Vorläufig nicht zu entscheiden ist, ob ein in Goethe's Kunstsammlungen übergegangenes antikes Exemplar, über das ich nichts Genaueres ermitteln konnte, hier eingereiht werden darf. Schuchardt1 bemerkt darüber Folgendes: ,eine in Eisen getriebene Maske, mit kleinen Löchern um den Rand, woran wahrscheinlich eine Kappe befestigt war. Gute Arbeit, an mehreren Stellen, namentlich die Nase...
Page 72 - Plinius3 die Bestimmung der Imagines dahin zusammenfasst, ,ut essent imagines quae comitarentur gentilicia fuñera sempe.rque defuncto aliquo totus aderat familiae eius qui umquam fuerat populus...
Page 17 - SEPULCRALMASKKN. 17 worden ist, wird man sicher nur an das idealisirte Porträt eines jugendlichen Kriegers denken dürfen. Für die Zeitbestimmung ist die in unverdächtiger Weise gegebene Nachricht von Belang, dass in dem Grabe feinere griechische Vasen zum Vorschein kamen. Die Maske mag in der That ein unteritalisches Erzeugniss, etwa des dritten vorchristlichen Jahrhunderts sein. Ohne jene Nachricht freilich würde man angesichts der Uebereinstimmung des Baues mit verschiedenen Exemplaren der...
Page 5 - Gutes und Schlechtes, Hauptsächliches und Nebensächliches, Erhaltenes und Zerstörtes als gleichwerthig behandelt, wirken auch ihre zumal bei Aufnahme plastischer Gegenstände unvermeidlichen positiven Fehler und Uebertreibungen, welche von technischer Seite die schärfste Würdigung gefunden haben,1 dieser Absicht ziemlich in jedem Sinne störend entgegen. So lange Empfindung nur durch Empfindung zu verstehen ist, werden auch Künstlerhände allein im Stande sein, wahrhaftig nachzubilden, was...
Page 44 - Kinn und Lippen verleihen dem Gesicht einen Ausdruck von jugendlicher Frische, dem sogar ein gewisser Zug von Anmuth nicht fehlt. Im Wesentlichen ist das Formensystem beider Stücke, wie es sich unter Anderem ähnlich an einigen aus plastischen Doppelköpfen gebildeten etrurischen Vasen wiederholt,2 das altgriechische des fünften Jahrhunderts; doch bekundet sich in dem Geschmack der ganzen Arbeit ein entschieden unhellenisches Element.
Page 40 - Grosse, wovon indess nur noch die Umrisse zu erkennen sind. In diesen Umrissen schien mir etwas Weibliches zu liegen; vielleicht eine Bacchus-Maske; der Stoff, womit sie ausgefüllt war, ist verschwunden'.
Page 32 - XXX • IMP • VIII • COS • III • P • P • Trophée au pied duquel sont assis, chacun sur un bouclier, une Sarmate en pleurs à gauche, et un Sarmate, les mains liées derrière le dos à droite. Or'.
Page 10 - La prunelle des yeux seule est à jour.' ,Ces deux masques ont probablement été fixés sur des statues de bois ou de bronze (voir plus haut no. 478, la statue de la fortune plaquée d'argent après coup). Leur caractère indécis ne permettrait pas de les attribuer avec précision à une divinité; mais on est autorisé ¡\ croire que ce sont des images de Minerve, déesse à laquelle sont consacrés les vases qui les accompagnaient.
Page 17 - In einer hierauf bezüglichen Erwiederung (Comptes rendus, 1870, p. 76) behauptet Engelbardt: ,Le masque do fer (sic) déposé au Musée de Belgrade . . . s'annonce, par tous ses caractères, comme une véritable pièce d'armure ... il y reconnaît le vrai type romain, et incline à le rapporter à l'époque des luttes nombreuses livrées avant Auguste pour la conquête de la rive danubienne sur laquelle il a été trouvé, plutôt qu'à une époque postérieure'.