Antike als Inszenierung: drittes Bruno Snell-Symposion der Universität Hamburg am Europa-Kolleg

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Gerhard Lohse, Martin Schierbaum
Walter de Gruyter, 2009 - Drama - 310 pages
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Das dritte Bruno Snell-Symposion stellt die interdisziplin ren Beitr ge zur Aktualisierung von Antike unter den Leitbegriff der Inszenierung. Der Begriff deckt ein Spektrum ab, das vom klassischen Theater bis zu metaphorischen Konnotationen reicht. Das Ergriffenwerden im Sinne des aristotelischen Affekts geh rt ebenso in dieses Feld, wie die Selbstverst ndigung und -inszenierung einer Gesellschaft, die mediale Inszenierung und die Neuinterpretation des bekannten Materials.Ausgehend von der Frage nach der Selbstinszenierung der athenischen Polisgesellschaft und dem Verh ltnis von Sprache und Gestik in der griechischen Trag die, zeigen die Betr ge zu Montaigne, zur romantischen Ode in England, zu Paveses Dialog mit der Antike, zur deutschen Lyrik und zum Einfluss der Antike auf den Naturbegriff in der deutschen Literatur wichtige Stationen europ ischen Antikeverst ndnisses auf. Die Aktualisierung des griechischen K rperkults gibt Anlass zu kritischer Nachfrage, LaButes Pygmalion wirft die Frage nach Relevanz des Stoffes in den USA der Gegenwart auf, am Beispiel Thomas Hettches lassen sich antike Mythen als Inszenierungsmittel f r sthetische Probleme beschreiben.

 

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Contents

Einleitung
7
JOACHIM DINGEL
31
LAMBERT SCHNEIDER
71
SOLVEIG KRISTINA MALATRAIT
129
GERHARD LOHSE
151
HEINZ HILLMANN
209
MARTIN SCHIERBAUM
247
DOROTHEA GALL
293
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About the author (2009)

Gerhard Lohse, Universit t Hamburg; Martin Schierbaum, Universit t L neburg.

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