Anwendungsprobleme beim Ort der Dienstleistung nach der europäischen Mehrwertsteuersystemrichtlinie: Widerstreit zwischen Systematik und Praktikabilität

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GRIN Verlag, 2008 - 132 pages
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Masterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,3, Fachhochschule Ludwigsburg Hochschule fur offentliche Verwaltung, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Globalisierung, technischer Fortschritt und wachsende grenzuberschreitende Dienstleistungen rucken die steuerlichen Probleme, die mit grenzuberschreitenden Dienstleistungen in einem gemeinsamen Europa auftreten, immer starker in den Vordergrund. Die am 28.12.2006 in Kraft getretene EU-Dienstleistungsrichtlinie soll Unternehmer ermutigen, Dienstleistungen an Empfanger in anderen EU-Mitgliedstaaten zu erbringen. Das Ausuben grenzuberschreitender Tatigkeit wird damit den Unternehmern erleichtert und jegliche Tatigkeitsbeschrankung aufgehoben. Einem Dienstleistungserbringer steht das Recht auf Dienstleistungsfreiheit zu. Folglich kann er in jedem Mitgliedstaat ohne feste Geschaftseinrichtung Dienstleistungen erbringen. Aufgrund dieser Richtlinie kann man davon ausgehen, dass sich die grenzuberschreitenden Dienstleistungen noch starker ausweiten werden. Damit gewinnt die steuerliche Beurteilung des Ortes der Dienstleistung an Bedeutung. Der Ort der Dienstleistung ist Tatbestand des Art. 2 Abs. 1 Buchst. c der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie (MwStSystRL) [Art. 2 Nr. 1 Sechste EG-RL ] und gibt an, in welchem Mitgliedstaat die Dienstleistung besteuert wird und folglich welchem Mitgliedstaat das Aufkommen der Mehrwertsteuer (MwSt) zusteht . 3a UStG und 3b UStG setzen die Richtlinienregelungen uber den Ort von Dienstleistungen in deutsches Recht um. Unterschiedliche Verwaltungsregelungen oder Ausnahmeregelungen nach Art. 395 Abs. 2 MwStSystRL hindern Unternehmer daran von einer einheitlichen europaischen Mehrwertsteuer zu sprechen. Insbesondere das Regel-Ausnahme-Verhaltnis bei der Ortsbestimmung fur Dienstleistungen fuhrt zu Auslegungsunterschieden innerhalb der EU. Verstarkt werden diese Unterschiede durch komplexer werdende Leistungen, die oftmals nicht ein"

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