Arboretum Muscaviense: Über die Entstehung und Anlage des Arboretum Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich der Niederlande zu Muskau nebst einem beschreibenden Verzeichniss der sämmtlichen, in demselben cultivirten Holzarten

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In Commission bei W. Opetz, 1864 - Arboretums - 830 pages
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Popular passages

Page 694 - Fall ist ; zumeist sind sie mit anderen Bäumen, namentlich Tannen, untermischt. Von der Tanne unterscheidet sich die Fichte, ausser durch die vierseitigen, tief-dunkelgrünen Nadeln und die hängenden Zapfen , im äusseren Ansehen durch die rothbraune Farbe der Rinde und in der Tracht durch die hängenden Seitenzweige , die , namentlich an alten Bäumen , wie lange, dichte Behänge die gleichfalls schwach hängenden Aeste bekleiden. Der schlanke, regelmässige Wuchs, sowie die dichte, dunkle Belaubung,...
Page 150 - Kleinasicn einheimisch sein und dort noch jetzt am häufigsten wild vorkommen, doch schon in der ältesten Geschichte wird er als Kultur-Pflanze erwähnt. Es sind im Laufe der Zeit und in Folge der grossen geographischen Verbreitung, welche die Pflanze nach und nach gewonnen hat, eine grosse Zahl von Formen entstanden, die man hauptsächlich der Frucht nach* unterscheidet , wie die verschiedenen blauen und weissen Weine, die Muskatweine, die Zibeben ua Besonders charakteristische Formen sind folgende:...
Page 329 - Saft soll, auf empfindliche Theile gebracht, Geschwulst und Ausschlag erregen; es werden sogar Fälle erzählt, dass sich bei Personen, die längere Zeit den Ausdünstungen der Pflanze ausgesetzt gewesen wären, ähnliche Wirkungen gezeigt hätten. Das Gehölz stammt aus Nordamerika und klettert an Gesträuchen oder Bäumen, oder künstlich angeheftet, 4 — 5 FUSS hoch; freiwachsend läuft es aber auch gern auf der Erde hin und schlägt vielfach Wurzeln. Die unansehnlichen, grünlichen kleineu Blüthen...
Page 338 - Die Blätter bestehen aus 5 — 7 Fiederblättern, die weit kleiner als die der C. alba und tomentosa und glatt sind. Frucht klein und rundlich. Die innere Schale ist sehr hart. der Kern sehr klein. Die Nüsse werden in Amerika zur Fütterung der Schweine benutzt. Diese Species tritt besonders in den Sümpfen und an den Flussufern der mittleren, westlichen und südlichen Freistaaten auf und bildet dort hohe schlanke Bäume von 70 — 80 FUSS Höhe und 3—4 FUSS Stammdurchmesser.
Page 282 - schwer ist die Grundformen für beide Arten festzustellen. Jenes erwähnte eingrifflige Exemplar stimmt in der Blattform mit der obengegebenen, bezüglichen Beschreibung überein , hat aber völlig glatte Blumenstiele, während wiederum einige eingrifflige Spielarten, wie z. BC 'Oxyacantha (monogyna) pendula ziemlich stark behaarte Blumenstiele besitzen. Auch in der Fruchtform habe ich wol eine grosse Veränderlichkeit, aber keine massgebenden Unterschiede getroffen. Beide Arten sind im grössten...
Page 237 - Willd. Wilde Baumz. p. 401. Ein 4 — 5 FUSS hoher Strauch, der auf den Alpen und den Pyrenäen wild wächst und den Uebergang von der vorigen Gruppe zu dieser bildet. Mit jener hat er den Habitus und die wenigen Dornen, mit dieser die einzelnen Blumen gemein. Leicht kenntlich ist er auch an den langgezogen, im Zustand der Reife überhängenden, flaschenförmigen Fruchtknoten. Seines buschigen Wuchses, der schönen Belaubung und der zierlichen, einfachen, dunkelrothen , sehr frühzeitfg erscheinenden...
Page 498 - Ansehen ziemlich wesentlich von einander unterscheiden. Obwol uns von vielen Arten das Vaterland nicht bekannt ist, hoffen wir doch, sie dem Habitus nach zu der richtigen Gruppe gebracht zu haben. a. Die Eschen der alten Welt. In Europa, Nordafrika oder Asien einheimisch. Stehen der gemeinen Esche (Fr. excelsior L.) mehr oder weniger nahe. Die genannte Art ist allerdings zur Erzeugung von Spielarten sehr geneigt, und es wird eine ziemlich grosse Zahl derselben kultivirt...
Page 330 - Steinfrucht rundlich-eiförmig, häufig zottig. Die Sträucher dieser Abtheilung zeichnen sich besonders durch ihre schönen, grossen, gefiederten Blätter aus. Namentlich schön ist ihre Belaubung im Herbst, zu welcher Zeit sie bei Allen ein mehr oder weniger intensives, rothes Colorit annimmt. Die Blumen erscheinen in endständigen Rispen, und nach dem Verblühen wachsen die Früchte zumeist zu einem eigentümlich verfilzten Kolben zusammen. Diese Fruchtstände bilden durch ihre, in der Regel hochrothe...
Page 270 - Synonym zu dieser Species. Unsere Pflanzen, die mit der Schauer'schen Beschreibung (Allgem. Gartenz. von Otto & Dietrich XVII. p. 124) übereinstimmen, sind allerdings der C. coccinea sehr nahe verwandt, zeigen sich jedoch hinreichend verschieden, um sie für eine gute Art zu halten. Versuche mit Aussaaten sind leider noch nicht gemacht worden , obwol wir hier grosse, fruchttragende Exemplare besitzen , da dieselben früher von C. coccinea nicht getrennt worden. Ein ziemlich hoher Baum, der an Raschwüchsigkeit...
Page 489 - Belaubung, der im Juni und Juli mit gedrängten, eiförmigen, weissen Rispen an den Spitzen der Zweige blüht und im Spätherbst schwarze Beeren trägt. Des dichten, buschigen Wuchses und der angenehmen Belaubung und Blüthe wegen für Strauchpflanzungcn zu empfehlen. Ganz besonders ist jedoch derselbe zur Bildung von Hecken geeignet, da er die Behandlung mit der Scheere ausgezeichnet verträgt. Sträucher, die sehr lange Zeit auf diese Weise behandelt sind, erhalten dadurch eine feinere, fast myrtenartige...

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