Architektonische und gestalterische Voraussetzungen in der stationären Altenpflege von Demenzkranken

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GRIN Verlag, Jan 18, 2012 - Health & Fitness - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie, Note: 1,3, Justus-Liebig-Universität Gießen (Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung), Veranstaltung: Einführung in das Versorgungsmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Die wachsende Anzahl derer, die im Alter an Demenz, einer degenerativen Erkrankung des Gehirns leiden, fordert neue Pflegekonzepte im stationären Altenpflegebereich. Es vermehrt sich die Zahl derer, die mit einer Demenzerkrankung in einem stationären Altenheim leben. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass vermehrt auf eine demenzgerechte Architektur und Gestaltung der Altenpflegeheime geachtet wird. Daher soll in dieser Arbeit der Fokus auf zwei demenzgerechte Wohnkonzepte gelegt werden. Zum Einen, das Wohnbereichskonzept und zum Anderen das Wohngruppenkonzept. Bei diesen Konzepten wird sich von dem Altenpflegeheim als institutionalisierte Einrichtung distanziert und vermehrt auf das Wohnen und Leben in Altenpflegeheimen eingegangen. Dabei stellt sich die Frage, ob sich aus den meistens schon in den fünfziger Jahren erbauten Altenpflegeheimen durch Umbaumaßnahmen, demenzgerechte Einrichtungen errichten lassen. Außerdem soll beantworten werden, was optimale gestalterische und architektonische Voraussetzungen für die Pflege von Demenzkranken sind und wie sich diese in der Praxis umsetzen lassen. Es ist wichtig, dass Demenzkranke dazu befähigt werden, so weit es noch möglich ist, ein selbstbestimmtes Leben ihrer Wahl zu führen und so viele Alltagskompetenzen wie möglich erhalten zu können. Dafür ist eine geeignete Architektur und Gestaltung der Räume nötig. Die Pflege sollte zwar im Vordergrund stehen, jedoch umgeben von einer demenzgerechten Architektur und einer gemütlichen und wohnlichen Gestaltung des Altenpflegeheimes, damit die Bewohner sich nicht gefangen in einem Heim fühlen, sondern dieses Heim als ihr Zuhause betrachten können. Wenn sich die Demenzkranken wohlfühlen, kann dies zu einer Verhaltensänderung zum Positiven führen, indem die Demenzkranken beispielsweise weniger aggressiv sind. Durch diese Verhaltensänderungen kann die Pflege für das Pflegepersonal weitaus einfacher und unkomplizierter gestaltet werden. Anhand von zwei Beispielen werden die Möglichkeiten bei einem Umbau eines altmodischen Altenpflegeheims aufgezeigt und erläutert. Diese Beispiele zeigen die Potenziale vieler alter Altenpflegeheime auf, wenn sie demenzgerecht umgebaut werden sollen. [...]
 

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akustischem Stress Alltag Altenheim Altenpflege von Demenzkranken Altern und Wohnen Andreas/Wahl Architektonische und gestalterische Architektur und Gestaltung Aufenthaltsräume Ausgang Ausgangstüren Beispiel Beleuchtung Bern/Göttingen/Toronto/Seattle Besonders wichtig Bewohner der Wohngruppe BMFSFJ Boden Bundesministerium für Familie Bundesministerium für Gesundheit Dachterrasse dementen Heimbewohner demenzkranke Heimbewohner demenzkranken Bewohner Demenzstadium Demenzwohngruppe eingebaut Einrichten einer Küche empfehlen Endlosweg Endstation oder Lebensort Erkrankten Erkrankung des Gehirns Flure Frauen und Jugend Fünfschilling 2006 Gefühl Gemeinschaftsbereiche Gemeinschaftsflächen gestalterische Voraussetzungen gestaltet große Hausarbeit Heeg Heeg/Bäuerle 2008 Held/Ermini Held/Ermini-Fünfschilling 2006 Herausforderungen Innenraumgestaltung intensiven Pflege Jennifer Reeg Katharina Bäuerle Lind Menschen mit Demenz mittleren Demenz Möbel Möblierung möglich Optimale architektonische Voraussetzungen Optimale gestalterische Personalstützpunkt Pflege von Demenzkranken Pflegepersonal Rahmenempfehlungen zum Umgang schaffen Schlafzimmer schweren Demenz Selbstständigkeit Sitzgelegenheiten sollten stationäre Altenpflegeeinrichtung stationären Altenpflege stationären Pflege Sybille Tür zum Dienstzimmer Umbau Umgang mit herausforderndem vermehrt vermeiden viele Wand weiß gehalten Wintergarten Wohnbereich abgegrenzt Wohnbereiche für Demenzkranke Wohnbereichskonzept Wohnen im Heim Wohnform Wohngemeinschaft Wohngruppenkonzept WWW.GRIN.com Zimmer Zusätzlich

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