Architektur zur Netzwerksteuerung in der Finanzindustrie

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Logos Verlag Berlin GmbH, 2011 - 404 pages
Outsourcing im Bankenbereich besitzt eine lange Tradition. Dennoch sehen Banken das Instrument der Leistungsexternalisierung erst seit Anfang unseres Jahrhunderts als strategische Chance anstatt als Massnahme zur Kostenreduktion. Mit der organisatorisch und haufig auch geographisch verteilten Leistungsorganisation stellt sich die Frage nach der Steuerung der ausserhalb der betrieblichen Einflusssphare angesiedelten Leistungen. Da die Vernetzung aus Kundensicht keinesfalls negative Folgen haben darf, etwa in Form von fehlenden Informationen oder Zustandigkeiten, beruht der Erfolg von vernetzten Organisationen in entscheidendem Masse auf der Leistungsfahigkeit der Netzwerksteuerungsinstrumente. Auch in verteilten Wertschopfungsstrukturen gilt es Ziele wie Kosten, Qualitat, Flexibilitat und Zeit zu planen, durchzufuhren und zu kontrollieren. Hier setzt die Dissertation von Clemens Eckert an, indem sie ein umfassendes Governance-Modell fur die Netzwerksteuerung prasentiert, das organisatorische Elemente der Aufbau- und Ablauforganisation abdeckt und eine Verbindung zu Fragen der Geschafts- und Systemarchitektur herstellt. Mit dem Vorhandensein derartiger Steuerungsinstrumente sind positive Auswirkungen auf die Netzwerkfahigkeit von Unternehmen insgesamt, also ihre Fahigkeit zur zeit- und kosteneffizienten Vernetzung mit Kunden und Lieferanten, und damit auf die mit der Vernetzung verbundenen Transaktionskosten, zu erwarten. Clemens Eckert stellt mit der Architektur zur Netzwerksteuerung ein Grundlagenwerk vor, das unter Verwendung des Business Engineering die in Wissenschaft und Praxis relevanten Gestaltungselemente der Netzwerksteuerung am Beispiel der Finanzindustrie zusammenfasst. Dabei verbindet er die bereits existierenden Beitrage zur Netzwerksteuerung und versieht sein Gesamtkonzept mit dem innovativen Aspekt der Serviceorientierung wie ihn die gerade in Entstehung begriffene "Service Science" vorsieht. Neben den konkret formulierten Inhalten unterstreichen die zahlreichen Fallbeispiele aus der Finanzindustrie die hohe Praxisorientierung dieser Arbeit. Das Buch richtet sich an Dozenten und Studenten der Wirtschaftswissenschaften sowie Praxisvertreter und Unternehmensberater der Finanzindustrie.
 

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Contents

Abbildungsverzeichnis
1
Bewertung der Vollständigkeit der Netzwerksteuerung
6
Tabellenverzeichnis
9
Grundlagen
31
Tabelle 82
36
Anforderungen an eine Netzwerksteuerung
57
Anforderungen an eine Netzwerksteuerung
58
Tabelle 52
61
Prozessorientiertes kybernetisches Management der NWS
167
Fallstudien
173
Retained Organisation in der SIX SIS
185
Beispielhafte Platzierung von AuditQ im Referenznetzwerk
210
Fazit und Ausblick
219
Integration der Architektur im Neuen St Galler Managementmodell
225
Anhang
227
Unterscheidungszusammenhang von Führungssystemen
243

Typen von Beziehungen
68
Bestehende Netzwerksteuerungsansätze
83
Vergleich bestehender Ansätze
95
Serviceorientierte Netzwerksteuerungsarchitektur
101
Strukturierung von Kooperationen in der Literatur
105
Referenzprozess Servicemanagement
117
Ansätze des Partnermanagement
120
Abstimmung der Geschäftsmodelle im Netzwerk
127
Referenzprozess Problem und Ausnahmemanagement
130
Aufgaben Aufwände und Grössentreiber der
142
Verdichtung der Ergebnisse auf verschiedenen Ebenen
150
Servicecluster der Netzwerksteuerung und ihre Verwendung
155
Partnermanagement der Netzwerksteuerung
273
Architekturmanagement der Netzwerksteuerung
291
Transformationsmanagement der Netzwerksteuerung
309
KPIs und Verdichtungspyramide einer RO
318
Einschätzung der organisatorischen Effizienz eines
322
Konfiguration eines Prozesses im Management Cockpit
335
Massnahmen zur Steigerung organisatorischer Effizienz
336
Verdichtungsstufen des Management Reportings der SIX SIS
357
Literaturverzeichnis
367
Index
401
Copyright

Common terms and phrases

Abdeckungsgrad Ablauforganisation Abstimmung AGI-Kooperation Analyse Änderungsanforderungen Anforderungen anhand Ansätze Applikationen Architektur zur Netzwerksteuerung Architekturmanagement AuditQ Aufbau Aufbauorganisation Aufgaben aufgrund Ausnahmemanagement Banken Basis befragten Berücksichtigung Beschreibung Beziehungen Bild CC Sourcing Controlling definiert Definition DZ Bank Erfolgsfaktoren Erstellung Fachlicher Finanzindustrie Finanznetzwerken Fuchs/Grossenbacher 2010 Führungsgrössen gemeinsame Geschäftsarchitektur Gremien Informationen Insourcer Kantonalbanken Kapitel Kommunikation Konfliktmanagement Kontrolle Kooperationen Koordination Kosten KPIs Leistungen Leistungserstellung Manager Massnahmen Metamodell Mitarbeiter Monitoring und Controlling nagement Network Governance Netz Netzwerk Netzwerkmanagements Netzwerkpartner Netzwerksteuerung Netzwerksteuerungsprozessen netzwerkweite Outsourcing Partner Partnermanagement Partnerschaft PostFinance Problem Probleme Projekt Projektportfoliomanagement Provider Prozesse Prozessführung Referenzmodelle Referenzprozess Reporting Ressourcen Retained Organisation Risiken Risikomanagement Risikomanager Rollen rung Schnittstellen Schnittstellenorganisationen SCM/WS Service Desk Service Level Service Level Agreements Service Level Management Servicecluster Servicemanagement sicherstellen Sicht SIX SIS SLAs sowie Stakeholder Steuerung strategischen Swiss Value Chain Sydow systematische Systeme Tabelle technische Unterstützung Teilprozess Transformationsmanagement Umsetzung Unternehmen Vernetzung Vertrauen Vorgaben Ziele Zusammenarbeit

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