Aristoteles` Polisgedanke, die Suche nach dem besten Leben und ein Blick in die Gegenwart

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GRIN Verlag, Dec 3, 2003 - Political Science - 15 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Universität Potsdam (Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: In einer Zeit wo Ronald Mc Donald bekannter ist als der Bundespräsident Franz Beckenbauer als Kaiser von Deutschland gefeiert wird und junge Menschen sich mehr für Dieter Bohlen`s Memoiren als für Goethes Faust interessieren, klingt es fast absurd zu fragen, wer Aristoteles war. Oder nicht? Die Überraschung ist groß, denn selbst in unserer Spaßgesellschaft findet der große Meister noch einen Platz. Als „griechischer Gelehrter“ wird er am häufigsten bezeichnet. Irgendwas mit Ethik und Philosophie habe er zu tun. Das stimmt, ist aber bei weitem nicht alles. Aristoteles gebührt selbst im Kreis der großen Denker ein besonderer Rang. Die Spätantike spricht sogar vom „göttlichen“ Aristoteles. Der Schüler Platons und spätere Erzieher von Alexander dem Großen, gilt neben seinem Lehrmeister als einflussreichster Denker der abendländischen Geistesgeschichte. Neben brillanten Schriften zur Ehtik und Methaphysik, beeinflusst Aristoteles mit seiner politischen Philosophie die Nachwelt fortwährend. Die Politik ist das Hauptwerk seiner politischen Philosophie. Nicht aus einem Guss, sondern über mehrere Jahrzehnte hinweg, vollzieht Aristoteles politische Untersuchungen und fasst sie zu einem Werk zusammen. Er definiert die Grundlagen verschiedener Arten von Herrschaft, ihre Möglichkeiten, Strukturen und Gefährdungen, um dann seine ideale Polis zu bestimmen. Diese Arbeit wird sich hauptsächlich der Politik widmen. Zunächst soll mit Hilfe des Polisbegriffes die aristotelischen Staatsvorstellungen und deren Ziele erläutert werden. Im Vordergrund steht dabei immer die Frage: Was ist für einen Menschen die beste Art zu leben und was sind die besten politischen Einrichtungen? Dabei wird neben Untersuchungen von möglichen Verfassungen vor allem das siebte und achte Buch aus dem Gesamtwerk Politik im Vordergrund stehen. Der erzieherische Aspekt, sowie der Bürgerbegriff sind maßgebend für die Analysen. Andere Aspekte, wie die Beschaffenheit des Staates, werden in dieser Arbeit nicht besprochen. Ein kurzer Schwenk in die Gegenwart soll Aristoteles Ideen in ihrer Beständigkeit und Relevanz abschließend beleuchten. Die zu Rate gezogene Sekundärliteratur ist komplett deutschsprachig und als neuzeitlich, modern einzustufen.
 

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