Armut und soziale Sicherung

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GRIN Verlag, Jan 31, 2007 - Health & Fitness - 21 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1.3, Universität Bremen, Veranstaltung: Recht, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bezeichnet wird Armut als Chancenmangel, ein Leben zu führen, das gewissen Minimalstandards entspricht. Die Vorstellungen und Ursachen von Armut sind zeitlich und örtlich verschieden. Von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird Armut nach dem Einkommen definiert. Danach ist derjenige bzw. diejenige arm, wer monatlich weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Einkommens seines Landes zur Verfügung hat. Neben dem Einkommen können auch andere Merkmale der Armut herangezogen werden, wie z.B., genügend Geld für Heizung im Haushalt, ausreichende Kleidung, regelmäßige Mahlzeiten etc. Im Großen und Ganzen wird Armut als Mangelversorgung mit materiellen Gütern und Dienstleistungen (z.B. keine Bildungsmöglichkeit) verstanden. Die Armutsbekämpfung ist somit ein zentrales politisches Ziel der Bundesregierung in Deutschland. Mit der Agenda 2010 hat die Bundesregierung ihr umfassendes Reformprogramm in einen Übergreifenden Politikansatz integriert. Die Reformen sorgen dafür, dass die sozialen Sicherungssysteme leistungsfähig bleiben, die Wirtschaft wieder an Schwung gewinnt und die Arbeitslosigkeit zurückgehen kann. Die Agenda 2010 steht dabei auch für eine Politik gegen Armut und soziale Ausgrenzung und für die Schaffung von mehr Teilhabe- und Verwirklichungschance für alle. Sozialpolitik manifestiert sich vorrangig darin, durch den Ausbau von Sozialleistungen ökonomische Ungleichheiten auszugleichen und den materiellen Status zu sichern und erfolgreich dazu beizutragen, Armut und soziale Ausgrenzung zu verhindern. Doch wie bzw. durch welche Sicherungssysteme wird Armut in Deutschland bekämpft? Speziell beabsichtige ich mein Augenmerk auf die unterschiedlichen Faktoren, die die Armut beeinflussen und welche Sozialen Sicherungssysteme hierbei unterstützen. Da dies ein sehr umfangreiches Thema ist, gehe ich nur auf einige Armutsrisiken und der dazugehörigen Sicherungssysteme, zur Bekämpfung von Armut näher ein.
 

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3.1 Menschen 3.1.1 Armutsrisiko behinderter 3.2.4 Soziale Unterstützung 3.3.1 Armutsrisiko 3.3.2 Arbeitsmarktpolitik 44 Jahren Alleinerziehendenhaushalte Alter von 25 Altersgruppe Arbeitslosengeld ALG Arbeitslosenhilfe Arbeitslosenversicherung Arbeitsmarkt Arbeitsplatz Armut in Deutschland Armut und Reichtum Armut und soziale Armutsquote Armutsrisiko behinderter Menschen Bekämpfung von Armut besteht eine Versicherungspflicht betroffen Bezahlt Bezugsdauer Böckler Stiftung Hrsg Boeckh Bonn BSHG Bundesagentur für Arbeit Bundesministerium für Gesundheit Bundesregierung Deutschland.VS Verlag Düsseldorf 2003 Einkommen Einkommensgrenze Elternteil Elternzeit erhöht Erwerbstätigkeit Gesundheit und soziale gewissen Minimalstandards entspricht Helene Warkentin Insolvenzgeld Januar Kinderbetreuung Kindererziehung Kindererziehungszeiten Kindergeld Krankengeld Kurzarbeitergeld Lebensjahr Leistungen zur Rehabilitation Leistungen zur Teilhabe maximal medizinischen Rehabilitation Menschen im Alter Menschen mit Behinderung monatlich Mütter und Väter Nichtbehinderten Regelungen Reichtum in Deutschland Risiken eines Familienhaushaltes schwerbehinderte Menschen Schwerbehindertenvertretung SGB IX somit sonstige Transfers sowie soziale Ausgrenzung sozialen Sicherungssysteme Sozialgesetzbuch Sozialgesetzbuch III Sozialhilfe Sozialleistungen Sozialpolitik in Deutschland.VS sozialversicherungspflichtig Teilhabe am Arbeitsleben Übergangsgeld Unterhaltsvorschuss Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden 2004 Wohngeld und sonstige

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