"Asia"

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Verlag der "Hilfe", 1901 - Middle East - 166 pages
 

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Page 133 - Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
Page 90 - Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens, °"und wir haben geglaubt und erkannt, daß du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
Page 115 - Denn * wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, das er hat.
Page 133 - Schauet die Lilien auf dem Felde , wie sie wachsen ; sie arbeiten nicht , auch spinnen sie nicht. Ich sage euch , daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist , als derselben eine.
Page 133 - Und so Jemand mit dir rechten will, und deinen Rock nehmen, dem laß auch den Mantel. Und so dich Jemand nöthigt Eine Meile, so gehe mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet; und wende dich nicht von dem, der dir abborgen will.
Page 133 - Sehet die Vögel unter dem Himmel an; sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nähret sie doch.
Page 135 - Das ganze Land hängt von seinen Wegen ab. Wer sozial denken gelernt hat, muß diese Wege als Gegenstand praktisch christlichen Handelns ansehen. Sprach nun Jesus zu diesen Wegen: Geduld? oder sprach er: Erneuerung? Hatte er unser Kulturideal? Hatte er überhaupt ein Kulturideal? Wollte er der Armut Palästinas abhelfen, oder wollte er nur die äußersten Mißstände durch Almosen und Wunder heilen? Bisher sah ich in aller helfenden, organisierenden, sozialen Tätigkeit ein Fortwirken des Lebens...
Page 135 - Es fiel für mich etwas dahin, was mir sehr wert gewesen war: der irdische Helfer, der alle Arten menschlicher Nöte sieht. Es kann dem Leser wunderbar erscheinen, daß ich eine so tief in das persönliche Glaubensleben eingreifende Folgerung aus einer Sache wie der Frage nach den Wegen zur Zeit Jesu ableite, aber alles, was in Palästina auf die Glaubensauffassung einwirkt, sind äußere Dinge. Das ganze Land hängt von seinen Wegen ab. Wer sozial denken gelernt hat, muß diese Wege als Gegenstand...
Page 31 - Ich bin ein Christ und halte die Nächstenliebe für das erste Gebot, und ich sage, die Türken haben recht gethan, als sie die Armenier totschlugen. Anders kann sich der Türke vor dem Armenier nicht schützen, von dem seine Noblesse, Trägheit und Oberflächlichkeit auf das unverantwortlichste ausgenutzt wird. Der Armenier ist der schlechteste Kerl von der Welt. Er verkauft seine Frau, seine noch unreife Tochter, er bestiehlt seinen Bruder.
Page 136 - Hinsicht gar nicht, und auch längerer Aufenthalt scheint nur gewisse, mehr zufällige Erkenntnisse zu liefern. Die protestantische Theologie steht vor einer Zwangslage : sie muß vorwärts zum historischen Jesus und doch hat sie nicht Kraft genug, so an die Berge Palästinas zu schlagen, daß sie Wasser geben. Gibt es einen geschichtlichen orientalischen Christus, der uns soviel für unsere Seele werden kann, wie es der deutsch gedachte Jesus bietet? Können wir Protestanten dem Denken Halt gebieten,...

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