Atomkraft als Risiko: Analysen und Konsequenzen nach Tschernobyl

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Lutz Mez, Lars Gerhold, Gerhard de Haan
Peter Lang, 2010 - Political Science - 277 pages
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Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit am 26. April 1986 der vierte Reaktorblock des Atomkraftwerks Tschernobyl v llig zerst rt und damit die bis heute schwerste Katastrophe in der zivilen Nutzung der Kernenergie ausgel st wurde. Aber die verheerenden Auswirkungen des Unfalls und insbesondere die Risiken der atomaren Gro technologie und deren Folgen f r Mensch und Natur geraten zunehmend in Vergessenheit. Atomkraft als Risiko stellt eine interdisziplin re Untersuchung der Katastrophe aus heutiger Perspektive vor. Nach einer Einf hrung in den Atomkonflikt werden Fragen thematisiert, die in der aktuellen Diskussion kaum pr sent sind. Welche Wirkungen hatte der Super-GAU auf die kosysteme und die Nahrungskette? Kann eine Katastrophe wie die von Tschernobyl f r die Zukunft ausgeschlossen werden? Wie haben sich seit der Reaktorkatastrophe die Einstellungen zur Kernenergie ver ndert? Gibt es eine Krise der kerntechnischen Fachkompetenz?
 

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Contents

Die Folgen
7
Deconstructing Chernobyl
33
Alle Folgen liquidiert?
75
Down Syndrom nach Tschernobyl in Berlin
103
Der TschernobylGAU Die Wirkung
119
Die Folgen der Reaktorkatastrophe
153
Tschernobyl
169
Vom nahezu sicheren Eintreten eines fast unmöglichen
187
Energiepolitik nach Tschernobyl zwischen
223
Copyright

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About the author (2010)

Lutz Mez, Promotion 1976, Habilitation 2001, ist Koordinator des Berlin Centre for Caspian Region Studies der Freien Universitat Berlin. Er arbeitet seit 1984 am Otto-Suhr-Institut fur Politikwissenschaft und war bis Anfang 2010 Geschaftsfuhrer der Forschungsstelle fur Umweltpolitik der Freien Universitat Berlin.
Lars Gerhold, Promotion 2008, ist Wissenschaftlicher Koordinator des Forschungsforums Offentliche Sicherheit der Freien Universitat Berlin. Zuvor war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fur Psychologie (Universitat Kassel) sowie am Institut Futur (Freie Universitat Berlin) beschaftigt.
Gerhard de Haan, Promotion 1983, Habilitation 1989, ist Professor fur Allgemeine Erziehungswissenschaft und erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung an der Freien Universitat Berlin und Leiter des Instituts Futur. Er ist zudem Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade -Bildung fur nachhaltige Entwicklung- (2005-2014).

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