Auf dem Weg zur Macht?: Zur Unterrepräsentation von Frauen im deutschen und U.S.-amerikanischen Regierungssystem

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Springer-Verlag, Jan 16, 2007 - Political Science - 278 pages
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Silke Kinzig analysiert die Ursachen für die fortdauernde Unterrepräsentation von Frauen auf allen Ebenen des Regierungssystems auf der Basis eines Ländervergleichs zwischen Deutschland und den USA. Dabei wird deutlich, dass die Ursachen von Land zu Land unterschiedlich sind und deshalb nur unzureichend mit "globalisierenden Theorien" des Geschlechterverhältnisses erklärt werden können. Vielmehr sind vorgelagerte gesellschaftsspezifische Rahmenbedingungen (Rollenbilder, Motivationslagen u.ä.) wie auch politische Strukturen (Rekrutierungsmechanismen, Wahlsysteme, Wählerverhalten u.ä.) in den beiden Ländern zu jeweils unterschiedlichen Ausmaßen für die Unterrepräsentation von Frauen in der Politik verantwortlich.
 

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Contents

Abbildungsverzeichnis
17
Auszug aus derWeltranglisteweiblicher Parlamentsabgeordneter Stand Februar 2006
20
A Wie viele Frauen wann und wo? Streifzug durch die Gewalten33
33
Parlamentarischer Frauenanteil auf Bundesebene 19192005
35
Anzahl der weiblichen Bundestagsabgeordneten nach Fraktionen ausgewählte Jahre
37
Prozentualer Frauenanteil an den Abgeordneten der einzelnen Fraktionen im 16 Deutschen Bundestag Stand Oktober 2005
38
Anteil von Frauen im U S Kongress 19692005
40
Übersicht aller bisherigen Senatorinnen nach Art der Mandatsübernahme Stand November 2005
43
Landesministerinnen und Parteizugehörigkeit 1998 und 2005
87
Frauen in Statewide Elective Executive Offices Stand November 2005 in Klammern Vergleich zu 2002
89
Frauenanteil in exekutiven Ämtern auf einzelstaatlicher Ebene
90
Judikative
92
Zu wenig Kandidatinnen? Einflussfaktoren auf den Anteil
101
Abkömmlichkeitsthese
121
Sozialisationsthese
127
Zustimmung von deutschen 14jährigen Jungen und Mädchen
133

Anteile der Parteien an den weiblichen Kongressabgeordneten 2005 und insgesamt
44
Parlamentarierinnen in Deutschland im Vergleich zu
45
Durchschnittlicher Frauenanteil in den Landtagen im Vergleich zum Deutschen Bundestag 19692005
48
Anteil weiblicher Abgeordneter in den Landtagen der Bundesländer Stand November 2005
50
Höhe der Abgeordnetendiäten und Frauenanteile in den Landtagen Stand November 2005
52
Frauenanteil in den einzelstaatlichen Legislativen und im U S Kongress l9712005
54
Bundesstaaten mit den höchsten und niedrigsten Frauenanteilen in den Legislativen Stand November 2005
55
Exekutive
62
Bundesministerinnen bis Dezember 2005 chronologisch
77
Bundesländer und Bundesstaaten
83
Anzahl und Ressorts amtierender Landesministerinnen Stand Dezember 2005
86
Der Weg zum politischen Mandat
153
Prozentualer Anteil der Frauen an den Abgeordneten
178
Die Finanzierung
187
Die mediale Darstellung politischer Kandidatinnen
194
Der Einfluss von Wahlsystemen auf die Repräsentation von Frauen210
210
Geschlechtssolidarisch
225
Wahlverhalten nach Geschlecht und Partei Zweitstimmenanteile
228
Keine ausschlaggebenden Diskriminierungen
239
Fazit und Ausblick
251
Webliographie
269
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About the author (2007)

Dr. Silke Kinzig hat nach mehrjähriger Tätigkeit im Bankensektor ein Studium in Fachrichtung Nordamerikawissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn absolviert und anschließend am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie promoviert. Derzeit ist sie Gesellschafterin und stv. Geschäftsführerin bei der Akademie für Internationale Bildung gGmbH in Bonn.

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