Aufteilung der Einnahmen aus Übertragungsrechten

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GRIN Verlag, Feb 20, 2007 - Sports & Recreation - 33 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sport - Sportökonomie, Sportmanagement, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Alfred Weber-Institut), Veranstaltung: Seminar: Ökonomie des Sports, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Fernsehen ist nicht alles, doch ohne Fernsehen ist nichts.“ Obwohl viele Menschen der Aussage von Sportjournalisten Rudi Michel nicht zustimmen würden, ist diese Tatsache in bestimmten Teamsportarten in den letzten Jahren zur Realität geworden. So spielen die Einnahmen aus Fernsehübertragungsrechten unter anderen wesentlichen Erlösarten (Eintrittskartenverkauf, Sponsoring und andere Werbung, Merchandising) von Sportveranstaltern immer größere Bedeutung (Christofersen, Straske, Wittenburg 2003). Die Agentur Deloitte & Touche zeigt in ihrem Jahresbericht 2004, dass TV- Einnahmen der europäischen Fußballclubs ihre wichtigste Einnahmenquelle sind, mit vermarkteten TV-Rechten im Wert von 2,3 Mrd. Euro. Der Vergleich mit dem Wert von 1 Mrd. Euro noch im Jahr 1997 betont die angedeutete Tendenz nur noch. Nicht unähnlich ist die Situation in den USA. Als die NFL ihren ersten TV-Vertag im Jahr 1962 unterschrieb, war dieser $ 4,2 Mil. wert, im Vergleich zum Vertag von 1998 im Wert von $ 2,2 Mrd., welcher somit einen 56%-Anteil an Gesamteinnahmen der NFL darstellte (Sandy, Sloane, Rosentraub, 2004). Wie die aktuelle Sportökonomieliteratur zeigt, impliziert diese Feststellung jede Menge ökonomisch interessanter Fragestellungen. Unter anderem stellt sich besonders die Frage, nach welchen Schemen die zusätzlich generierten Einnahmen unter den einzelnen Teams der Ligen verteilt werden und welche Auswirkungen diese Teilung auf die Einkommens- und Talentverteilung, Investitionen in Talente, als auch letztendlich auf die qualitative (Un-) Ausgeglichenheit der Liga hat. Die bestehenden „Teilungsregeln“ bezüglich der Einnahmen aus Übertragungsrechten in europäischen Fußball- und den amerikanischen Hauptsportligen (NFL, NBA, NHL und MLB) sind unterschiedlich. In dieser Arbeit soll es mit Hilfe von sportökonomischen Modellen erklärt werden, warum dies der Fall sein kann und welche Konsequenzen sich aus dieser Tatsache für die oben genannten Parameter der Liga ergeben.
 

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