"Auschwitz oder Die Frage nach Gott": Politisch engagierte Dokumentarliteratur - dargestellt an Rolf Hochhuths "Der Stellvertreter" und "Heil Hitler!"

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GRIN Verlag, 2009 - 84 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: gut, Universitat Wien (Germanistik), Veranstaltung: SE Neuere dt. Lit.: Politisches Theater: Texte, Manifeste, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ende Juli 1934 schrieb Karl Kraus Warum die Fackel nicht erscheint ... Mir fallt zu Hitler nichts ein." Erst in den 60er Jahren schien im deutschsprachigen Raum diese Sprachlosigkeit uberwunden und man sah sich mit der Notwendigkeit der Aufarbeitung der Vergangenheit konfrontiert. Doch oft mundete diese Aufarbeitung darin, einen Schlussstrich darunter zu ziehen und das Geschehene aus der Erinnerung loschen zu wollen. Im Hause des Henkers soll man nicht vom Strick reden" meinte Theodor W. Adorno einmal in einer wissenschaftlichen Kontroverse. Der Gestus, es solle alles vergessen und vergeben sein, der demjenigen anstunde, dem Unrecht widerfuhr, wird von den Parteigangern derer praktiziert, die es begingen. ... Der Nationalsozialismus lebt nach, und bis heute wissen wir nicht, ob bloss als Gespenst dessen, was so ungeheuerlich war, dass es am eigenen Tode noch nicht starb, oder ob es gar nicht erst zum Tode kam; ..." Und tatsachlich war und ist das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie" bis zum heutigen Tag, und zwar nicht nur in Deutschland, potenziell bedrohlicher denn das Nachleben faschistischer Tendenzen gegen die Demokratie"
 

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Contents

ROLF HOCHHUTH 1 APRIL 1931 IN ESCHWEGE
11
DER STELLVERTRETER
14
HEILHITLER
27
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