Ausserhalb der Ekklesiologie keine Religionstheologie: Eine postkoloniale Theologie der Religionen

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Theologischer Verlag Zürich, 15.05.2019 - 544 Seiten
Religiöse Identitäten sind nie unschuldig, sie werden in einem machtbesetzten Diskurs gegenüber anderen religiösen Traditionen ausgehandelt und konstruiert. Diese Einsicht aus den postkolonialen Theorien greift der vorliegende innovative Ansatz einer Religionstheologie auf, um die Ekklesiologie als erkenntnistheoretisches Konzept zurück in die Religionstheologie zu holen: Die Kirche ist der Ort, an dem Fragen der christlichen Identität im Gegenüber zu anderen Identitäten diskursiv ausgehandelt werden. Angesichts einer problematischen Schuldgeschichte der Kirchen können ekklesiologische – als identitätspolitische und erkenntnistheoretische – Fragen helfen, das Verhältnis der Kirchen zu anderen religiösen Traditionen konstruktiv-kritisch in den Blick zu nehmen.
 

Inhalt

Inhalt
7
Zum gegenwärtigen Stand der religionstheologischen Debatte
13
Der Religionsbegriff in postkolonialer Perspektive
56
Konturen eines komplexen Spannungsverhältnisses
331
Religionstheologie als ekklesiologische Differenzhermeneutik
374
Bibliografie
513
Urheberrecht

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