Aussichten in die Ewigkeit: in Briefen an Herrn Joh. George Zimmermann, Volume 2

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Orell, Gessner, Füessli, 1773 - Future life
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Page 257 - Himmel will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe.
Page 136 - ... Unterredungen, oder vielmehr unsere wesentlichsten Mittheilungen, ununterbrochen und nie durch die geringste Besorgniß einer Störung oder Trennung bewölkt oder zerrüttet werden; wann die allerwesentlichste Vollkommenheit, das Leben aller Leben - Gott, die Liebe, die höchstweise, allmächtige, grenzenlose Liebe, in Jedem auf die vollkommenste, in Jedem auf eine andere Weise wohnen, Jeden erfüllen, aus Jedem, wie das Licht aus der Sonne, durch unabsehliche Reihen von Welten und Weltenbewohnern...
Page 218 - Alles ward mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren wird
Page 101 - Tonsprache verdrängte l die Natursprache des ganzen Menschen - die physionomische, die Gebärdensprache; so wie die Buchstaben die Bilder verdrängt haben mögen.
Page 294 - O Zukunft, die ich vor mir sehe! O Lust, der ich entgegen gehe! O tiefer Freudenocean! Fließt Welten weg, gleich Augenblicken, Unendlich stets bleibt mein Entzücken, Weil ich nicht mehr vergehen kann! Ich seh die Reiche mancher Erden Entstehn und blühn und nicht mehr seyn, Und andre, was sie waren, werden, Und was sie worden, nicht mehr seyn. Einst seh' ich unter meinen Füßen Dich ruhig, meine Welt, zerfließen.
Page 147 - Wenn eure Sünde gleich blutroth ist, soll sie doch schneeweiß werden; und wenn sie gleich ist,, wie Rosinfarbe, soll sie doch wie Wolle werden.
Page 106 - Vollkommenheiten hätte, und die alle auch nur im mindesten willkürliche, das ist, bloß uneigentlich nachahmende Töne, durchaus entbehrlich machte; Oder: Es läßt sich eine Mittheilungsart unserer Gedanken, Empfindungen, Bilder usf gedenken, die alle erlernte Sprache entbehrlich macht, die lauter unmittelbare Sprache ist. Diese...
Page 35 - Weise erken- 1 nen wie Christus Hätten wir nicht einen ähnlichen Cörper, ähnliche Sinnen, so könnten wir nicht erkennen, wie wir von ihm erkennt sind; könnten ihn nicht sehen, wie er ist. Christus sieht alles, alles wie es ist, alles in Verbindung, das Vergangene, Gegenwärtige, Zukünftige - sieht im Theile das Ganze, im Elemente das Weltall; das ganze All ist für ihn nur eine einzelne Erscheinung und Eine grosse Wahrheit!
Page 296 - Sie finden, sie erfliegen kann! 0 Wonne, daß ich bin, zu denken, Ganz in mein Seyn mich zu versenken, Das ewig kein Gedanke mißt! GOtt! GOtt! wie alle Kräfte ringen! Ein Jubel-Lied Dir zuzusingen, Das meines Daseyns würdig ist! Doch matt und kalt sind alle Lieder, Die ein Unsterblicher Dir singt! Ich bin, bin ewig, falle nieder Vor dir, den kein Gesang erschwingt!
Page 127 - Wie sehr wird da das Beßte, was die Erde hat, das, was der Himmel so gern zu seinem Eigenthum haben mögte, - der Mensch, der Mensch - genossen! - Und, o welch ein Genuß - der so wenig gesuchte, uns so nahe gelegte, so leicht mögliche, so unentbehrliche, so beseeligende...

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