Auswirkungen der Demographischen Entwicklung auf den Immobilienmarkt - unter besonderer Betrachtung der Vermarktbarkeit von Wohnimmobilien in schrumpfenden Räumen -

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GRIN Verlag, Oct 12, 2003 - Science - 209 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund (Fakultät Raumplanung), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Auswirkungen der zukünftigen Demographischen Entwicklung auf den Immobilienmarkt in Deutschland. Von besonderem Interesse sind die schrumpfenden Regionen innerhalb Deutschlands. Das heißt Regionen, welche in Zukunft durch die natürliche Abnahme der Bevölkerung und durch Abwanderungsprozesse besonders stark unter der Demographischen Entwicklung leiden werden. Der Fokus der hier angestellten Betrachtungen soll auf diese Räume gelegt werden. Sie können allerdings nur durch regionale oder lokale Wohnungsmarktanalysen exakt definiert werden. Daher werden die gemachten Aussagen nicht auf geographische Räume, sondern auf Raumkategorien bezogen. In dauerhaft schrumpfenden Räumen steht die Immobilienwirtschaft vor dem Problem, für die bereits vorhandenen Wohnimmobilien auf keine ausreichende Nachfrage zurückgreifen zu können. Das legt es nahe, über Handlungsoptionen nachzudenken, welche eine dauerhafte Vermarktbarkeit von Wohnimmobilien für die Immobilienwirtschaft in schrumpfenden Räumen ermöglichen. Langfristig ist es notwendig, die Vermarktbarkeit verschiedener Wohnimmobilien zu untersuchen, um eine nachhaltige Lösung für ein wirtschaftlich rentables Engagement der Immobilienwirtschaft in schrumpfenden Räumen zu entwickeln. Im Hinblick auf einen zu erwartenden dauerhaften Angebotsüberhang soll eine Aussage über die zukünftige Vermarktbarkeit von Wohnimmobilien getroffen werden. Im Ergebnis kann, unter Zugrundelegung der Demographischen Entwicklung und der dadurch beeinflussten Vermarktbarkeit von Wohnimmobilien, eine Aussage darüber getroffen werden, welche Handlungsoption der Wohnungswirtschaft, als Reaktion auf die Auswirkungen der Demographischen Entwicklung, die sinnvollste ist. Ein dauerhafter Leerstand über einer Mobilitätsreserve von 2,5% bedeutet aber erhebliche finanzielle Schäden für die Wohnungswirtschaft. Dieser Tatsache soll durch die Diskussion verschiedener Handlungsmöglichkeiten entgegengewirkt werden. Dazu werden fünf mögliche Richtungen dargestellt und diskutiert. Neben der Aufwertung, der Stillegung, der Umnutzung und dem Verkauf der Immobilien stellt der Rückbau eine wichtige Option bei einem langfristigen Wohnungsüberangebot dar. Ansonsten ist eine wirtschaftliche Vermarktung der Immobilien nicht auf Dauer gesichert. [...]
 

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