Babyklappe und anonyme Geburt: Ist die Kindesabgabe durch Babyklappe und anonyme Geburt moralisch vertretbar?

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GRIN Verlag, 2011 - 108 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Theologische Fakultat), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Angebote von Babyklappen und die Moglichkeiten zu anonymen Geburten in Deutschland boten in den letzten zehn Jahren immer wieder Diskussionsstoff. Kernpunkt der Meinungsverschiedenheiten ist die Frage nach dem Recht des Kindes auf Leben im Gegensatz zu der Frage nach dem Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft" . Es bleibt zu klaren, ob durch die Zusicherung von Anonymitat, wie es bei Babyklappen und anonymer Geburt prinzipiell gehandhabt wird, das Leben von Neugeborenen in starkerem Masse gerettet werden" kann und inwieweit Rechte des Kindes missachtet beziehungsweise nicht eingehalten werden. Die Auseinandersetzung mit dem Fur und Wider erreichte in den letzten Jahren auch die politi-sche Ebene. So wurde die Babyklappe im April 2010 in den Medien als Auslaufmodell" be-zeichnet. Ausloser war eine Debatte von Politikern der Unionsfraktion sowie anderer Parteien uber Regelungen, bei denen Babyklappen und anonyme Geburten [als] bloss geduldete Aus-nahmen [galten], wenn [sie] nicht gar rechtswidrig und zu beenden waren" . Heute stehen unter anderem die Rechte der Kinder zur Diskussion, die den Schutzbefohlenen durch die Geheimhaltung der Mutterschaft genommen werden . Die Diskussionen zum Wert und Sinn von Babyklappen und anonymen Geburten sind nicht selten stark polarisiert, subjektiv und emotionsgelade
 

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