Babylonierthum, Judenthum und Christenthum

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F. A. Brockhaus, 1882 - Assyro-Babylonian religion - 294 pages
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Popular passages

Page 265 - Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen, Als daß sich Gott-Natur ihm offenbare? Wie sie das Feste läßt zu Geist verrinnen, Wie sie das Geisterzeugte fest bewahre.
Page 236 - Sieg verheißen hat! Er spendet seine Wohlthaten über die Welten. Hätte er Menschen nicht gegen Menschen in Waffen gebracht, die Erde würde verderben. Befohlen hat er, die Völker zu bekriegen bis sie bekennen, es sei kein Gott als nur Einer. Des Krieges Flamme wird nicht erlöschen bis an der Welt Ende, Segen schwebt über dem Stirnhaar der Kampfrosse bis zum jüngsten Gericht. Leicht bewaffnet oder schwer, macht euch auf, ziehet aus!
Page 267 - Heeren, Ideen über die Politik, den Verkehr und den Handel der vornehmsten Völker der alten Welt, I.
Page 189 - Von den Juden und ihren Lügen" vom Jahre 1543 lesen wir: „Ich will zur Letze für mich das sagen, wenn mir Gott keinen ändern Messia geben wollt, denn wie die Juden begehren und hoffen, so wollt ich viel, viel lieber eine Sau denn ein Mensch sein.
Page 203 - Entwicklung des religiösen Bewusstseins übte aber der Schüler des Sokrates: P lato; sein Gottesglaube ist ein rein geistiger und zugleich tief sittlicher Monotheismus, denn es ist die Idee des Guten, von welcher sein Gottesbegriff durchaus bestimmt wird. Die Güte ist die wesentlichste Eigenschaft der Gottheit, aus Güte hat sie die Welt gebildet, mit Güte und Weisheit lenkt sie die menschlichen Schicksale; wer durch Reinheit des Lebens ihre Güte und Vollkommenheit nachahmt, dem müssen zuletzt...
Page 20 - das erste Schiffer- und Handelsvolk der ältesten Welt wurden, mit ihren Schiffen die Küsten des ganzen erythräischen Meeres bis an den persischen Meerbusen, und wohl auch die indische Küste bis Ceilon hinab, beherrschten, und durch ihren Handel und ihre zahlreichen Niederlassungen in den verschiedensten, für ihre Zwecke wohlgelegenen Ländern nicht nur die Producte*) der von ihnen besuchten Länder, sondern mit diesen auch mancherlei Bildungselemente an Technik, Kunst und Wissen weiter an die...
Page 208 - Der Glaube an die Einheit Gottes und der Glaube an die Gleichheit aller Menschen und ihrer sittlichen Aufgaben bedingen sich gegenseitig; beide haben sich daher zusammen in der Alten Welt entwickelt und so dem Christenthum den Boden bereitet, in welchen es den Keim einer neuen Religion und eines neuen sittlichen Lebens nicht etwa nur von außen her einpflanzen, sondern aus dem es selbst erst nach den Gesetzen geschichtlicher Vntwickelung herauswachsen uud seinen Nahruugsstoff ziehen konnte.
Page 128 - Schmücke dich, ich werde dir schöne Kleider geben.« Da wurde der Jüngling einem Panther gleich vor Zorn ob dieser schlechten Rede, welche sie zu ihm gesprochen hatte , und siehe , sie fürchtete sich gar sehr. Und er redete zu ihr, indem er sprach : »Du, o Weib, bist mir in der Weise einer Mutter, und dein Mann ist mir in der Weise eines Vaters , denn er ist älter als ich, als ob er mein Erzeuger wäre. Was ist das für eine grosse Sünde, was du zu mir gesprochen hast. Nicht mögest du es...
Page 28 - Araber nicht: sie ward zur Wiege der Wanderhorden für die tropischen Breiten Nordafrica's und Südasiens, eine lebendige Menschenquelle, deren Strom seit Jahrtausenden weit und breit nach dem Orient und Occident hin sich ergossen hat, die Völker vom Ebro bis zum Oxus besiegend und selber unbesiegbar; in unzählige Dynastien vertheilt haben die Araber außerhalb ihres Stammlandes mehr als hundert verschiedene Throne bestiegen (Ritter und K.
Page 208 - ... an das Christenthum diesem von grösster Bedeutung wurde. — Mit dieser monotheistischen Entwickelung des Gottesglaubens hängt auch eine Veränderung des sittlichen Bewusstseins zusammen, zu welcher gleichfalls die griechischen Philosophen und unter diesen am meisten die Stoiker beigetragen haben. Wenn an die Stelle der vielen Volksgötter der Eine Gott trat, dessen Reich die ganze Welt ist, so musste auch Ein göttliches Recht und Gesetz alle Menschen umfassen; es musste ebendamit nicht allein...

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