Bahrprobe, Rasengang und Abendmahlsprobe

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GRIN Verlag, May 9, 2008 - History - 12 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit Gottesurteilen in der mittelalterlichen Rechtsfindung. Im Speziellen werde ich versuchen einen Überblick zur Bahrprobe und der Abendmahlsprobe zu geben, welche auch als ius feretri und purgatio per facram Eucharistian bezeichnet werden. Weiterhin werde ich mich dem Rasengang widmen, dessen Beschreibung aber auf Grund der schwierigen Quellenlage im Vergleich zu den beiden erst genannten Gottesurteilen eher knapp ausfällt. Meine Studien basieren auf verschiedenen Monographien diverser Autoren und Lexikoneinträgen. Besonders zu erwähnen sind dabei Friedrich Majers „ Geschichte der Ordalien“ , welche einen guten Überblick über die Gottesurteile allgemein liefert. Peter Dinzelbachers „Das fremde Mittelalter“ und „Die Geschichte der Gerichtsbarkeit“ von Wolfgang Schild dienten als Grundlage meiner Beschreibung zum Rechtswesen im Mittelalter und liefern daher die Basis für das Verständnis der Anwendung dieser Rituale. Eine detaillierte Beschreibung der Bahrprobe findet sich in „Gottesurteile im Mittelalter“ von Pius Kost, dessen Bearbeitung der Überlieferung von Diebold Schilling ein sehr klares Bild von den damaligen Verhältnissen zeichnet, allerdings auch einige Fragen aufwirft, die ich im Verlauf dieser Arbeit diskutieren werde. Zum Rasengang fehlen allerdings solch detaillierte Beschreibungen und daher bezieht sich mein Überblick dazu nur auf einige kleine Abschnitte aus Lexikonartikeln und ausgewählten Monographien. Obwohl die Forschung zu den Gottesurteilen seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts, bis auf wenige sozialgeschichtliche Aspekte, gänzlich abgeschlossen ist, gibt es kein Überblickswerk das sowohl die Bahrprobe, den Rasengang und die Abendmahlsprobe in allen Facetten beleuchtet. Daher werde ich mich einführend kurz mit dem Rechtswesen im Mittelalter befassen, um dann näher auf die Gottesurteile einzugehen. Weiterführend gebe ich einen kurzen Überblick zu ihren Eigenschaften, um anschließend speziell die Bahrprobe, folgend die Abendmahlsprobe und als letztes den Rasengang zu erläutern. Dabei werde ich versuchen ihre Besonderheiten, ihre Anwendungsgebiete, Akzeptanz und vor allem ihren Verlauf mit Hilfe von verschiedenen Beispielen darzustellen.
 

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