Banken- und Kapitalmarktstrafrecht: Straftatbestände des Wertpapierhandelsgesetzes

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GRIN Verlag, Oct 17, 2011 - Law - 51 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,7, Hochschule Anhalt - Standort Bernburg, Veranstaltung: Unternehmensstrafrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) ist die Herstellung, Verbesserung und Sicherung der Funktionsfähigkeit der organisierten Kapitalmärkte. Ein Kapitalmarkt ist „ein institutionalisierter Markt für mittel- und langfristige Finanzierungstitel.“ Er besteht aus dem Aktienmarkt, Rentenmark und dem Markt für Derivate. Auf einem Kapitalmarkt agieren die Unternehmen als Nachfrager und die Anleger als Anbieter von Kapital. Er dient somit der Kapitalaufnahme durch die Unternehmen zu einem Marktpreis. Damit ist der Kapitalmarkt eine wesentliche Quelle für private Unternehmen als auch für die öffentliche Hand zur Deckung des Finanzbedarfs. Ohne ihn wäre eine funktionierende Volkswirtschaft mit Wachstum und Investitionen nicht möglich. Neben dieser primären Aufgabe gibt der Kapitalmarkt den privaten Anlegern die Möglichkeit, Vermögen zu bilden und zu mehren beispielsweise zur Altersvorsorge. Sowohl der Insiderhandel als auch Marktmanipulationen sind Handlungsalternativen, um die Chancengleichheit der agierenden Personen auf einem funktionieren Kapitalmarkt zu zerstören. Geschieht dies, verlieren die Anleger nachhaltig ihr Vertrauen in Kapitalmärkte, was zu katastrophalen Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaf, national als auch international, führen kann. Strafverfahren und die daraus resultierenden Freiheitsstrafen sind ein wirksames Mittel, welches die Täter persönlich trifft, denn ihre (Handlungs-) Freiheit wird dadurch eingeschränkt. Außerdem erregt ein Strafverfahren öffentliche Aufmerksamkeit und zieht ein negatives Image nach sich.
 

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20a Abs 2b WpHG 38 WpHG Abbildung Ad-hoc-Mitteilungen Aktien Aktienfonds Allgemeindelikt allgemeine Regeln anzuwenden Alternative Angeklagten Anleger Assmann/Schneider 2009 BaFin Berufsverbot Bewertungserhebliche Umstände BörsG Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bußgeld eigene oder fremde Emittenten Empfehlung Entschuldigungsgründe anwendbar erheblich zu beeinflussen Euro Europäischen Union Europäischen Wirtschaftsraum Folgen des Erwerbs Frage der Rechtswidrigkeit Freiheitsstrafe Freiverkehr fremde Rechnung geeignet Geschäfte Handel zugelassen Handlung inländischen Börsen Insidergeschäft Insiderhandel Insiderinformation verfügt Insiderpapiere irreführender Angaben Jahre oder Geldstrafe Kapitalmarkt Kapitalmarktrecht Kauf oder Verkauf konkrete Information MaKonV Marktpreis eines Finanzinstruments Mitgliedstaat der Europäischen muss der Täter Nr.3 WpHG öffentlich bekannt Ordnungswidrigkeit organisierten Markt Preis eines Finanzinstruments Preisbeeinflussung Preiseinwirkung Primärinsider Rechtfertigungs Rechtswidrigkeit sind allgemeine regulierten Markt Sachverhalt Scalping sonstige Täuschungshandlung StGB strafrechtliche Folgen Straftat im Sinne Strafvorschrift Tatbestand Tathandlung Tatobjekt unbeachtlich unrichtiger oder irreführender veräußert Veräußerungsverbot Verbot der Marktmanipulation Verkaufsaufträge Verleitungsverbot Verschweigen von Angaben Vertragsstaat des Abkommens Vielzahl von Personen Vorliegen einer Insiderinformation Weitergabe Weitergabeverbot Wertpapiere Wertpapierhandelsgesetzes WpHG strafbar gemacht

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