Barrierefreie Stadtplanung: Anforderungen, Gesetzesgrundlagen, Gestaltungsvorschläge

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GRIN Verlag, Sep 1, 2008 - Education - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (Sozialwesen), Veranstaltung: Sozialplanung, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz fortschreitender medizinischer Errungenschaften wächst die Anzahl der Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung mit zunehmenden Lebensalter erheblich ansteigt. Infolge des demografischen Wandels ist somit auch für die Zukunft mit einer wachsenden Anzahl an Beeinträchtigten zu rechnen. Dies zeigt die Bedeutsamkeit des Themas barrierefreie Stadtgestaltung. Zwar benötigen Menschen mit Behinderungen zu ihrer vollständigen Integration in die Gesellschaft ebenso soziale und kulturelle Angebote, diese können allerdings nur wahrgenommen werden, wenn durch bauliche Voraussetzungen der äußere Rahmen dazu gegeben ist. Stadtplanung zählt nicht zu den primären Aufgaben der Sozialplanung, deren Mitarbeit bei Stadtentwicklungskonzepten ist aber unverzichtbar und in der Praxis bereits auch gut umgesetzt worden. Eine der wesentlichen Aufgaben dabei ist die Entwicklung von grundlegenden Leitlinien, die bei der Erstellung von räumlichen Stadtentwicklungs-plänen berücksichtigt werden müssen und die u. a. die Belange von Menschen mit Behinderungen vertreten. Weitere Aufgabenfelder sind die Mitwirkung bei vorbereitenden Untersuchungen, die Aktivierung von Betroffenen, die Prozessbeobachtung sowie die Mitarbeit bei der Entwicklung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen. Barrierefreies Bauen betrifft so unterschiedliche Bereiche wie Wohnungsbau, Stadtgestaltung, Verkehrsplanung, Dienstleistungsplanung, Grünflächengestaltung; daher ist eine der zentralen Voraussetzungen für Sozialplaner die Fähigkeit zu Koordination und Kooperation. Im Rahmen dieser Hausarbeit werde ich zunächst auf das Arbeitsfeld der Sozialplanung näher eingehen, mich dann dem Thema Behinderung im Allgemeinen zuwenden und zu spezifischen Anforderungen aufgrund bestimmter Behinderungs-formen kommen. Anschließend stelle ich gesetzliche Grundlagen für das barrierefreie Bauen vor und Herausforderungen, denen sich die Sozialplanung in diesem Bereich gegenüber sieht. Kapitel zur spezifischen Ausgestaltung von Behindertenhilfe-einrichtungen, von barrierefreien Wohnräumen, Stadt- und Verkehrsräumen folgen. Den Abschluss bildet eine kurze Beschreibung der Situation in der Stadt Leipzig.
 

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7.4 Barrierefreie Verkehrsplanung allerdings altengerechter Wohnungen ältere Menschen ambulanten Dienste Anforderungen Angebot Anteil Aufgrund des demografischen Ausgestaltung ausreichende Barrierefreie Stadtgestaltung barrierefreiem Wohnraum barrierefreien Bauens barrierefreien Wohnungen bauliche Barrieren bedarfsgerecht beeinträchtigt Beeinträchtigungen behindertengerechte Wohnungen Behindertenhilfeeinrichtungen Behindertenhilfeplan der Stadt Behinderungen gibt Behinderungen zu rechnen Belange von Menschen benötigen Beratungsstellen Bereich der Behindertenhilfe berücksichtigt Betroffenen Bewohner bezüglich bit/s Bittscheidt-Peters Blinde und Sehbehinderte Bundesländern daher demografischen Wandels Fachplanung Gebieten der Bedarf Gehörlose und Hörbehinderte Gerngroß-Haas Gesellschaft Gesetze Gestaltung Greifbehinderte großen Häufigkeit von Behinderungen Informationen Integration von Menschen Jahre Kleinwüchsige Kommunen Kommunikation Krankenkassen Landesbauordnung Leipzig Loeper Loeschke Menschen mit Behinderungen Ministerium für Stadtentwicklung möglich muss Neubauten Nill ÖPNV Osbelt Pflegeheime Planung Pourat Praxis ist Sozialplanung psychische Behinderungen Rollstuhlfahren rollstuhlgerechten Wohnungen Satz 1 SGB Schwerbehinderte selbstständig verbleiben SGB IX sowie soziale Sozialstationen Stadt Leipzig Standortwahl Statistische Bundesamt steigenden Anzahl Straßenbahnen Teilhabe Teilnahme am Leben umgesetzt unterschiedliche unterstützenden ambulanten Verkehrsraum Vorschriften Weitere Wohnformen Wohnungsbau zudem Zukunft

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