Barthes, Foucault und Der Tod Des Autors

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GRIN Verlag, 2012 - 80 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Allgemeines, Note: 1,7, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Aufklarung und Postmoderne, Sprache: Deutsch, Abstract: Roland Barthes und Michel Foucault teilen den theoretischen Rahmen des Strukturalismus, institutionelle Gegebenheiten, sowie ihren Anspruch auf Aktualitat, Originalitat und intellektuelle Beweglichkeit, der im strukturalistischen Umfeld als charakteristisch gelten kann. Wenn man sie aber als eigenstandige Akteure betrachtet, die ihre Beitrage zur Debatte in ganz unterschiedlichen Zusammenhangen platzieren und individuelle rhetorische Strategien verfolgen, wird deutlich, dass der Tod des Autors" nicht als ein gemeinschaftlich erarbeitetes und von vornherein poststrukturalistisch orientiertes Konzept aufgefasst werden kann. Die Rede vom Tod" oder Verschwinden des Autors" ist vielmehr ein Ubergangsphanomen, das zu einer Zeit aufkommt, in der sowohl Barthes, als auch Foucault wichtige Umbauten an ihren Theorieprojekten vornehmen. Erst durch die spatere Rezeption werden beide Beitrage mit einem gemeinsamen Schlagwort versehen. Gerade aber Foucault ist mit einigem Aufwand darum bemuht, sich der Gefahr einer solchen Summierung zu entziehen.
 

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Contents

Einleitung
3
Einordnung der Debatte
6
Charakterisierung der Akteure
12
Genre und Ort
15
Der Tod des Autors
22
Was ist ein Autor?
27
Zusammenfassung
31
Literaturverzeichnis
34
Copyright

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