Basel II im Wettstreit internationaler Regulierungsinteressen: Auswirkungen auf Transmission und Wettbewerb

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Deutscher Universitätsverlag, Jul 28, 2005 - Business & Economics - 227 pages
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Geleitwort Die Risiken der Bankgeschafte und Infonnationsprobleme auf Bankenmlirkten gelten seit jeher als Rechtfertigungsgriinde fur eine umfassende Bankenregulierung, durch die mogliche Konsequenzen systemischer Risiken im Finanzsektor verhindert werden sollen. Doch ein GroBteil der Krisen der letzten beiden Jahrzehnte hat sich in stark regulierten Industrielandern ereignet. Entscheidend flir die Stabilitlit des Finanzsystems scheinen folglich nicht nur das gesamtwirtschaftliche Umfeld, sondern vor allem institutionelle Voraussetzungen wie Art und Dichte der Regulierung zu sein. Dies wirft Zweifel an der Rechtfertigung der Bankenregulie rung auf. Konnen es tatsachlich okonomische Zwange sein, die sich hinter wettbewerbsmin demden MaBnahmen auf Bankenmlirkten verbergen? Banken stehen als zentraler Sektor der Volkswirtschaft im Mittelpunkt von Staat und Politik. Sind die Ursachen der Regulierung nicht vielmehr in politOkonomischen Interessen begriindet? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus fur die Stabilitlit des Finanzsystems? Am Beispiel der neuen Eigenkapitalvorschriften "Basel II" des Baseler Ausschusses fur Ban kenaufsicht deckt Frau Dr. Gerhardt in einer bemerkenswerten okonomischen Analyse die wahren Hintergriinde der Regulierung im Bankensektor auf. Sie erortert die Konzeption von Basel II und die Anwendungsvoraussetzungen und Charakteristika der vorgeschlagenen Ver fahren.

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About the author (2005)

Dr. Sybille E. Gerhardt promovierte bei Prof. Dr. H. Jörg Thieme am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre der Universität Düsseldorf.

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