Basiskonfliktmechanismen nach Glasl

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1,7, Universitat Paderborn (FB Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Konflikte treten nicht nur im sozialen Miteinander auf, sie sind auch in der Arbeitswelt alltagliche Phanomene. In Unternehmen trifft man auf Mobbing oder Streit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Zwischen Unternehmen und Umwelt treten Konflikte mit Lieferanten und Kunden auf. Uberall dort, wo unterschiedliche Menschen zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, kommt es zu Konflikten. Es existieren unterschiedliche Meinungen, wie ein Problem zu losen ist, oder welche Entscheidung die "richtige" ist. Schon bei Formulierungen wie "die richtige Entscheidung" wird jedoch klar, dass bei Konflikten quasi nebenbei auch subjektive Einstellungen, Ziele und Gefuhle der Streitenden in den Konflikt mit einfliessen. Gerade diese subjektiven psychischen und emotionalen Faktoren sind es, die mit der Zeit dafur sorgen, dass ursprunglich sachliche Konflikte zu Beziehungskonflikten zwischen einzelnen Organisationsmitgliedern werden. Haufig eskalieren solche Konflikte so stark, dass eine produktive Zusammenarbeit nicht mehr moglich ist. Konflikte wurden deshalb aus unternehmerischer Sicht lange Zeit negativ gesehen, da unbewaltigte Konflikte zu schlechteren Arbeitsleistungen fuhren, und somit Kosten verursachen. Werden sachliche Konflikte jedoch konstruktiv bewaltigt, setzen sie wichtige Erneuerungsprozesse in Gang, und konnen Ausgangspunkt fur Fortschritt und Entwicklung in Unternehmen sein. Werden Konflikte nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, so erscheint den beteiligten Konfliktparteien eine Losung aus eigener Kraft irgendwann nicht mehr moglich. Es gibt aber auch andere Wege, Konflikte zu losen, wie das Verfahren der Mediation zeigt, das seit einigen Jahren auch in Deutschland immer haufiger angewendet wird. Damit Unternehmen Konflikte erfolgreich bewaltigen konnen,"
 

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4.1 Zunehmende Projektion 4.4 Ausweitung 4.5 Beschleunigung 7.1 Kurze Fallbeschreibung 7.3 Die Wirkung Aktor Amerikaner und Deutsche Ansatzpunkte der Konfliktintervention Antizipation und selbsterfüllende Auflage Außerdem Ausweitung des sozialen beide Parteien beispielsweise Beschleunigung des Konflikts bestimmte eigenen Verhalten eingegangen erkennen Erneuerungsprozesse Eskalation Faktoren treiben Konflikte Feindbilder flikts Folge Friedrich Glasl Fühlen und Wollen Gegner gleichzeitigen Simplifizierungen gleichzeitiger Tendenz GRIN Verlag Gruppenkohäsion Gruppenmitglieder Gruppennormen Gruppenprozesse im Fallbeispiel häufiger interkultureller Zusammenarbeit Issue Kausalitätsumkehrung bei gleichzeitiger Konflikte bei interkultureller Konflikteskalation Konfliktfestigkeit Konfliktmanagement Konflikts durch pessimistische Konfliktsituation konstruktiv Lawine bei gleichzeitigen LUMMA Maßnahmen Mechanismus Mediation METTENMEIER misslungenen Zusammenarbeit Mitarbeiter negative Gefühle Organisation Organisationsentwicklung Personen pessimistische Antizipation Projektion bei wachsender Rahmens bei gleichzeitiger reagieren sachliche Konflikte seelische Faktoren Selbstbild selbsterfüllende Prophezeiung Simplifizierung der Kausalitätsbeziehungen Situation sozialen Rahmens Sozialer Konflikt sozialpsychologische Staehle Streitpunkte Sündenbock Teams Teufelskreis Untergruppe Ursache Verhalten der Konfliktparteien Verlaufe des Konflikts verzerrte Wahrnehmung wachsender Selbstfrustration wichtigen wieder Wirkung der Gruppenprozesse wirtschaftliche Trends Zusam

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Page 6 - Sozialer Konflikt ist eine Interaktion zwischen Aktoren (Individuen, Gruppen, Organisationen usw.), wobei wenigstens ein Aktor Unvereinbarkeiten im Denken / Vorstellen / Wahrnehmen und/oder Fühlen und/oder Wollen mit dem anderen Aktor (anderen Aktoren) in der Art erlebt, dass im Realisieren eine Beeinträchtigung durch einen anderen Aktor (die anderen Aktoren) erfolge

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