Bayerische Altarbaukunst

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Georg Müller, 1923 - Altarpieces - 308 pages
 

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Popular passages

Page xxxiv - daß mit Beybehaltung einer reinen und regelmäßigen Architektur alle überflüssige Stukkador und andere öfters ungereimte und lächerliche Zierrathen abgeschnitten, an denen Altären, Kanzeln und Bildnissen eine der Verehrung des Heiligthums angemessene edle Simplicität angebracht werde
Page 271 - Mader. Loy Hering, Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Plastik des 16.
Page 296 - Hager, Die Bautätigkeit und Kunstpflege im Kloster Wessobrunn und die Wessobrunner Stukkaturen.
Page 293 - Wirken weit von sich und gestaltete unter dem Hochdruck des Könnens und Wollens voll Eifer und Begeisterung, die alles mit sich fortrissen. Aus den Altären vergangener Kunst spricht jener Kraftwille nach Erreichung des Schönheitsideals, das jedes Zeitalter anders gesehen, immer aber mit dem höchsten...
Page xiv - Gewandung, wie auch das reiche Sprengwerk, unter dem sie stehen, in Glanzgold erstrahlt, in symbolischer Anspielung auf das himmlische Sion. Die späteste Gotik bringt dann auch in ihrem mehr naturalistischen Drange unter das leuchtende Gold und Silber der Ornamentik realistisch gefärbte Blumen, Beeren und Früchte.
Page xiii - Szenen aus dem Marienleben, die während der Adventzeit, sowie die verschiedenen Szenen aus der Passion, die während der Fastenzeit bei geschlossenem Schrein mit Hinweis auf den wechselnden Charakter des Kirchenjahres gezeigt werden.
Page xiv - Schrein die Rückseiten der Flügel oft in matten und tiefen Tönen gehalten sind. Das tiefe Blau als Grund für Verkündigungs oder Passionsdarstellungen soll den ernsten Bußcharakter der kirchlich geschlossenen Zeit im Advent und in den Fasten sinnig andeuten.
Page xxx - Im Grunde genommen hält sich der Barock im bayerischen Altarbau fast das ganze 18. Jahrhundert hindurch. Geschmackswandlungen machen sich vor allem im Ornamente geltend.
Page xiii - Hand in Hand mit der reichen malerischen wie plastischen Ausstattung des gotischen Altares geht auch die Vorliebe für lebhafte Polychromie.
Page xiii - Mittelstück wird mit Vorliebe der Plastik überlassen. Gewöhnlich in der Dreizahl stehen die Hauptheiligen der Kirche oder des Altares im Schrein.

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